Italien, Sport in Umbrien
Umbrien bietet eine weite Bandbreite an Möglichkeiten, in außergewöhnlich schöner Umgebung Sport zu treiben! Sportliche Aktivitäten sind hier nicht nur eine Quelle des Wohlbefindens, sondern ein regelrechtes Abenteuer zwischen Bergen und Hügeln,...


Sport in Umbrien

Umbrien bietet eine weite Bandbreite an Möglichkeiten, in außergewöhnlich schöner Umgebung Sport zu treiben! Sportliche Aktivitäten sind hier nicht nur eine Quelle des Wohlbefindens, sondern ein regelrechtes Abenteuer zwischen Bergen und Hügeln, in der offenen Landschaft, in Wäldern, an Wasserfällen, Seen, Wasserläufen und sehr oft unberührten Felswänden.

Im Wasser

Umbriens zahlreiche Flüsse, reißende Sturzbäche und ruhige Seen bieten gute Wassersport-Möglichkeiten. Der Trasimenische See eignet sich ideal zum Wasserskifahren und Windsurfen. Entsprechend finden hier auch Segelregatten statt (Information und Schulen in Castiglione del Lago und in Passignano¹).
Am Lago di Piediluco befindet sich der italienische Kanuverband, der ebenfalls nationale und internationale Regatten organisiert. Dieser See ist entsprechend zum Rudern, Kanu- und Kajakfahren geeignet. Gleiches gilt für den Lago di Corbara, den Fluss Nera und den oberen Abschnitt des Tibers.
Am Marmore-Wasserfall und im Flusspark des Nera kommen Liebhaber des Raftings, Soft Raftings, Hydrospeeds und Canyonings auf ihre Kosten.
Die Schluchten Rio Freddo (Monte Cucco), Pago le Fosse (Monte San Vito), Casco, Roccagelli, Parrano, Prodo und die Schluchten in der Valnerina bieten sich ihrerseits fürs Wildbachfahren an.

Die Seen und Wasserläufe sind darüber hinaus für das Sportfischen geeignet, wobei die regionalen Verordnungen beachtet werden müssen. Hechte, Karpfen und Schleien findet man im Trasimenischen See, im Lago di Piediluco und im Lago di Corbara, Forellen in den Flüssen Chiascio, Assino, Nera und Corno, Döbel und Barben im Tiber.

An Land

Fahrradfahren ist in Umbrien zu einem Teil der Tourismusbranche geworden. Verständlich wenn man bedenkt, dass der größte Teil der Region durch ein Regionalparksystem geschützt ist.
Im gesamten Gebiet findet man ausgewiesene Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade: Wandersport oder anstrengendes Höhen-Trekking – für jeden ist etwas dabei. In den Informationsbüros (IAT), bei den Gebirgsgemeinden-Verbänden und in den CAI-Büros kann man ausführliche Informationen über dieses Routennetz erhalten.
Die ruhigen umbrischen Straßen sind ein weiteres Ziel der Liebhaber des Fahrradtourismus. Sie sind wenig befahren und gut asphaltiert, und auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten: anstrengende Strecken durch den Apennin, entspannende Fahrradtouren auf sanften Hügeln oder an den Ufern der umbrischen Seen...
Während der Wintersaison bieten die Sibyllinischen Berge, der Monte Cucco und der Monte Serra Santa gute Möglichkeiten zum Abfahrtski- und zum Skilanglauffahren. Außerdem gibt es über 250 Klettersteige und viele Kletterwände in Pale (Foligno), auf dem Monte Tezio (Perugia), dem Monte Vettore (Norcia) und in Ferentillo (Terni).
Höhlenforscher erwartet in Umbrien eine eindrucksvolle Unterwelt: Im Monte Cucco-Massiv und unter dem Marmore-Wasserfall befinden sich Galerien, Brunnen und Grotten. Auch den Besucher von Narni, Todi, Orvieto und Amelia erwarten unterirdische Überraschungen.
Reitwege gibt es ebenfalls in ganz Umbrien. So zum Beispiel im Park Villa Paolina in Porano (Orvieto), wo wichtige nationale und internationale Reitveranstaltungen organisiert werden.
Außerdem gibt es zahlreiche Golfplätze: Zwei in der Nähe von Perugia und weitere in Panicale, Città di Castello und Terni.
Bird-Watching und Wandern sind auch im Rahmen von Führungen in der WWF-Oase Alviano möglich. Hier gibt es eigens dafür vorgesehene Spazierwege entlang an Sumpffalken, Graureihern und Kormoranen. Mit etwas Geduld kann man auf dem Fluss Nera auch die Wasseramsel sehen, die andernorts schon ausgestorben ist.
In der Valnerina und auf dem Coscerno-Aspra-Bergmassiv kann man auf die sehr seltene Schachbrettblume stoßen, die der Glockenblume ähnelt.

In der Luft

Die Sybillinischen Berge, der Monte Subasio und der Monte Cucco sind Paradiese des Drachen- und des Gleitschirmfliegens.
Sportfliegen ist auf den Fluggeländen in Terni und in Castel Viscardo möglich, wobei letzteres auf der Alfina-Hochebene neben einem 1935 von Pier Luigi Nervi entworfenen Flughafen liegt. Das Gelände zieht viele Hobbypiloten an und schafft so die Voraussetzung für die Entwicklung einer neuen Tourismusform.




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