Ramazzano
Das Dorf Ramazzano verdankt seinen Namen der aus dem 12.Jh. stammenden gleichnamigen Burg. Letztere war bis 1637 im Besitz der Familie Ramazzini und war ein Zufluchtsort für verbannte Politiker aus Perugia. Des Öfteren kam es zu Scharmützeln zwischen den wohlbekannten Familien Oddi und Baglioni, und die Burg wurde 1411 auf Anordnung der Gemeinde Perugia schließlich zerstört. Nach und nach wurde die Burg dann wieder aufgebaut, und heute kann man Zinnen, einen Turm, einen Innenhof mit Brunnen sowie unterschiedliche Räume mit Wandgemälden bewundern. Die alte Kapelle wurde ab 1113 von den benachbarten Zisterziensermönchen der Abtei Montelabate betreut, bis 1600 diente sie als Pfarrkirche.
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