Südfrankreich, Provence, Naturwissenschaftler Jean-henri Fabre
Es ist schon merkwürdig dass der große Biologe und weltbekannte Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) in Deutschland einen nur geringen Bekanntheitsgrad genießt...


Der „Harmas“ des südfranzösischen Naturwissenschaftlers Jean-Henri Fabre

Es ist schon merkwürdig dass der große Biologe und weltbekannte Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) in Deutschland einen nur geringen Bekanntheitsgrad genießt. Dieser gelehrte mit dem breitkrempigen Hut lag oft stundenlang auf dem Bauch und schaute den winzigen Krabblern bei ihrem Tun zu. Das Gesehene hielt er in unzähligen Büchern fest. Mit akribischer Beobachtungsgabe sowie seinem fesselnden Stil setzte er in der Biologie neue Maßstäbe wissenschaftlichen Arbeitens.

Jean-Henri Fabre war von Ehrfurcht und freudiger Anteilnahme an der Natur durchdrungen und ihn beseelte ein unbändiger Schaffensdrang, dessen Relikte der Reisende in einem kleinen Museum bei Sérignan-du-Comtat südlich von Orange bestaunen kann. Im Jahre 1879 ließ er sich in diesem von ihm so genannten „Harmas“ (Brachland) nieder und sammelte, forschte und pflanzte 35 Jahre lang bis zu seinem Tod.

Buchempfehlung: M.Auer, Ich aber erforschte das Leben. Die Lebensgeschichte des Jean-Henri Fabre. Beltz, Weinheim 1995.

„In meinen Träumereien habe ich mir oftmals gewünscht, nur einige Minuten mit dem unwüchsigen Hirn meines Hundes denken, die Welt durch die Facettenaugen einer Mücke betrachten zu können. Wie anders würden die Dinge dann aussehen!“




Südfrankreich, Provence, Naturwissenschaftler Jean-henri Fabre