Oursinades: Seeigel in Carry-le-Rouet essen

Oursinades: Seeigel in Carry-le-Rouet essen

Les oursinades, eine ganz besondere Tradition in Südfrankreich und Korsika

Für einen Ausländer ist es wahrscheinlich schwierig, die Begeisterung der Südländer für den Seeigelfang, der nur im Winter stattfindet, auf Anhieb zu verstehen. Allein der Anblick dieses verdächtigen, spitzen Tieres lädt nicht gerade zum Schlemmen ein. Mit einem riesigen Stück Brot wird die magere orangefarbene Portion herausgeholt, um diesen jodhaltigen und gleichzeitig leicht süßlichen Geschmack zu genießen.

Das ist es, was eine oursinades (“Seeigel-Feier”) ausmacht: Man isst ein paar Seeigel, aber vor allem nutzt man diese Aktivität als Vorwand, um sich mit Freunden zu treffen, die kalten und sonnigen Tage zu feiern, Rosé zu trinken und andere Meeresfrüchte und herzhafte Gerichte zu essen.

Carry und die Seeigel

Carry ist zum Mekka für Seeigelfans geworden. Jeden Sonntag im Februar kommen Horden von hungrigen Menschen in dieses kleine Dorf, um unter Freunden dieser Tradition zu frönen. An den Ständen gibt es natürlich Seeigel, aber nicht nur! Nach einigen Runden um den großen Platz entschieden sich unsere Freunde und wir für Austern, Paella, Tintenfisch in Sauce und Strandschnecken. Dazu gab es ein paar kalte Flaschen Rosé- und Weißwein.

Ein frohes, kunterbuntes Fest

Als der Appetit gestillt war, konnte man schließlich am Hafen entlang spazieren oder beobachten, wie die Straßensänger die Leute unterhalten und die Kinder spielen und tanzen. In solchen Momenten denkt man, dass der Ausdruck „leben wie Gott in Frankreich“ gar nicht so weit von der Realität entfernt ist…

Gesungen wurde hier La chanson des Cigales (“Das Lied der Zikaden”) von L’Art à Tatouille… Wir übernehmen keine Verantwortung, wenn Sie auf Google das Lied suchen 😉

Rezept-Tipp: Seeigel mit Rührei

Für 4 Personen

Zutaten:

12 Eier

16 Seeigel

100g Butter

5cl flüssige Sahne

Salz, Pfeffer

Die Seeigel mit einer Schere aufschneiden und die orangefarbenen Zungen herausnehmen. Im Kühlschrank aufbewahren. Die Seeigelschalen mit Wasser abspülen, die 12 schönsten aufbewahren.

In einem Topf die Hälfte der Butter schmelzen, die gut verquirlten gesalzenen Eier hineingeben. Die Eier bei schwacher Hitze kochen. Mit einem Schneebesen von der Mitte des Topfes zu den Wänden hin die Eier umrühren. Wenn die Eier dicker werden, den Topf vom Herd nehmen, das Kochen wird in der heißen Pfanne beendet. Die restliche Butter und die flüssige Sahne unterrühren, langsam mit dem Schneebesen schlagen. In das Rührei die Seeigelzungen geben und vorsichtig mischen. In die Schalen füllen, einen Schuss Pfeffermühle dazugeben und sofort servieren.

Unsere Übernachtungstipps

Monieux und die Nesque-Schluchten: Unser Wandertipp

Monieux und die Nesque-Schluchten: Unser Wandertipp

Diesmal wollten wir über eine unserer Lieblingswanderungen und Dörfer berichten: Über die Nesque-Schluchten bis nach Monieux, und später noch einen Abstecher in Sault mit dem Auto. Also nichts wie los, Sie werden nicht enttäuscht sein. 

Der Ausgangspunkt: Das Wasserreservoir unterhalb von Monieux

Monieux liegt bei 700m Höhe, ungefähr 40 Autominuten nördlich von Apt entfernt und befindet sich unweit von Sault, dem Lavendeldorf schlechthin. Schon die Fahrt bis dorthin lohnt sich, besonders im Juni, denn Sie werden nach Saint-Saturnin viele Lavendelfelder kreuzen. Wenn Sie mit offenen Fenstern fahren, wird der Durft Sie begeistern. Einige Lavendel-Brennereien haben ebenfalls auf dieser Strecke ihre Schilder ausgehängt. Unterhalb des Dorfes befindet sich ein “plan d’eau” (Wasserreservoir) mit einem Parkplatz. Hier können Sie parken und die Wanderung beginnen, ein Weg rechts führt Sie durch die Nesque-Schluchten. 

Atemberaubendes Panorama

Die Gorges de la Nesque ist ein spektakulärer und wilder Canyon, der von Höhlen durchzogen ist. Sie erstrecken sich von Monieux bis Méthamis. Es kann etwas steil sein, aber der Weg bereitet keine besonderen Schwierigkeiten und ist für Kinder ab 10 auch überwindbar (nur nach Regenwetter nicht zu empfehlen, weil glitschig). Sie haben einen wunderschönen Ausblick und werden auch vielen Bories über den Weg laufen (Bories sind kleine Steinhütten, die typisch für die Provence sind). In den hohen Klippen der Nesque-Schlucht nisten zahlreiche Greifvögel. Steinadler, Wanderfalke, Schlangenadler, Uhu und Schmutzgeier sind leicht zu beobachten.

Die Kapelle Saint Michel, ein verstecktes Juwel

Der Weg durch die Schluchten ist gut markiert und Sie werden eine Ausschilderung zur Kapelle Saint Michel finden. Diese kleine Höhlenkapelle aus dem XII. Jahrhundert wurde im XVII. Jahrhundert restauriert. Diese Kapelle hat eine rechteckige Form und ein Ziegeldach. An der Innenwand sind Dekorationen aus der Zeit ihrer Erbauung zu erkennen.

Die Apsis und der Altar sind oft mit kleinen Zetteln bedeckt, auf denen die Erfüllung eines Wunsches gefordert wird. Gegenüber der Kapelle befand sich eine Einsiedelei, in der Eremiten im XVIII. und XIX. Jahrhundert lebten.

Zum Dorf Monieux

Es gibt zwei Möglichkeiten, nun zum Dorf zurückzugelangen. Wenn man dem Weg weiterhin folgt, kommt man auf eine “Route départementale”. Wenn man diese folgt, kommt man schneller nach Monieux, aber natürlich ist das Panorama nicht mehr so schön und man muss auf kommende Autos achten. Oder man überquert diese Straße und folgt weiterhin dem Wanderweg, wenn dann wieder bergab zum Dorfkern führt (insgesamt ca 8 Km Wanderung). 

In Monieux bei Laura Rachez vorbeischauen

Monieux selbst ist ein äußerst charmantes Dörfchen und gilt noch als Geheimtipp. Es ist auch die Heimat von Laura Rachez, Malerin und Keramikerin. Ihre Gegenstände haben den Charme der Unregelmäßigkeiten. Sie benutzt ihre Keramik wie eine Leinwand, auf welche sie dann frei nach ihrer Vorstellung malt: sinnliche Frauen, ein Zimmer, Katzen, oder auch Blumen. Treten Sie in ihr Universum ein, es lohnt sich. Zudem ist Laura Rachez eine sehr angenehme Person, die gerne über ihre Leidenschaft erzählt. 

Laura Rachez: Rue de la Bourgade, 84390 Monieux

Wo essen? Wir schlagen 3 Optionen vor

Option 1: Sie wollen es etwas gastronomischer, dann müssen Sie beim Restaurant Les Lavandes in Monieux reservieren. Die Terrasse bietet Ihnen einen herrlichen Ausblick. Der Chef arbeitet mit vielen lokalen Unternehmen, und hat eine besondere Leidenschaft für Trüffeln. 

Les Lavandes: 2 Place Léon Doux, 84390 Monieux

Option 2: Sie wollen es traditionnell französisch und haben Hunger. Ab ins Auto bis nach Sault zum Restaurant Le Provençal. Eine sehr großzügige Küche erwartet Sie.

Le Provençal: Rue Porte des Aires, 84390 Sault

Option 3: Sie wollen Finesse und Küche mit modernen Touch. Auch in Sault verbirgt sich das Restaurant Le petit Jardin. Dieses kleine Restaurant bietet eine ausgewogene Speisekarte mit vegetarischen Optionen. 

Le petit Jardin: Grande Rue, 84390 Sault

Und falls Sie noch etwas Energie und Motivation haben, können Sie in Sault leckeren Nougat bei André Boyer einkaufen, oder Lavendelprodukte bei La Loubatière. 

André Boyer: Place de l’Europe, 84390 Sault 

La Loubatière: 1 Place du Marché, 84390 Sault

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La Provence Verte: die „Grüne Provence“ entdecken

La Provence Verte: die „Grüne Provence“ entdecken

Die sog. Grüne Provence liegt im Département Var zwischen Verdon, Sainte-Baume und Sainte Victoire und ist von Weinbergen, Olivenhainen und Steineichenwäldern geprägt. Das Prädikat „grün“ hat sie ihrer verhältnismäßig reich mit Regen bedachter Natur zu verdanken. Die hügelige, ruhige Landschaft der Provence Verte bietet Möglichkeiten für zahlreiche Freizeitaktivitäten: Klettern und Kajakfahren (Verdonschluchten und auf/am Fluss Argens), Golfspielen (Golfplatz von Barbaroux bei Brignoles), Fahrradfahren und Wandern auf wunderschönen ausgewiesenen Wegen. 

Die Provence Verte bietet außerdem ein reichhaltiges Kulturerbe. Hier ein paar Beispiele:

– die wunderschön erhaltene, 1136 gegründete Zisterzienserabtei Le Thoronet

– die Dominikanerkirche in Saint-Maximin-la Sainte-Baume mit den Reliquien der Maria Magdalena

– verschiedene Überbleibsel der alten Templersiedlung in Bras, Brue Auriac, Val, Chateauvert, Brignoles, Saint Maximin und la Roquebrussanne

– der Palast der Grafen der Provence in Brignoles

– das Schloss mit Garten in Entrecasteaux

– das Schloss mit Park in Saint Martin de Pallières

– die Burg in Forcalqueiret

– die 1014 gegründete Stiftskirche in Barjols

– das Schloss mit Park von Valbelle in Tourves

Hinzu kommen die 37 in der Provence Verte verteilten Bilderbuchdörfchen, die Sie in ihren Bann ziehen werden: Barjols, Bras, Brignoles, Camps-la-Source, Carcès, Correns, Cotignac,  Entrecasteaux, Nans-les-Pins, Saint Martin-de-Pallières, Tavernes, Varages… Verwinkelte Gassen, farbenfrohe Wochenmärkte, Dorfbrunnen und Glockentürme machen den Charme dieser charaktervollen Dörfer aus.

Und auch Feinschmecker kommen auf ihre Kosten dank eines reichhaltigen Angebots an guten Restaurants und Weinkellereien. Besuchen Sie unbedingt das kleine, traditionell geführte Weingut Domaine des Annibals (route de Bras in Brignoles).

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Herbst: Top 10 Aktivitäten in der Provence

Herbst: Top 10 Aktivitäten in der Provence

September ist unser persönlicher Lieblingsmonat, um die Provence zu erkunden. Die Tage sind angenehm warm und man kann noch schwimmen, wenn man ein Ferienhaus mit Pool gemietet hat. Die beliebten Bergdörfer wie Gordes und Roussillon sind nicht mehr überfüllt und man muss nicht am Vortag reservieren, um einen Tisch im Restaurant zu bekommen. Außerdem gibt es im Herbst andere Aktivitäten, die man im Sommer nicht genießen kann.

Hier unser Top 10 an Möglichkeiten, die man für seinen nächsten Herbsturlaub unternehmen kann. 👇

1. Erntefeste (Ende August – Oktober)

Ab Ende August fahren die kleinen Traktoren der Winzer zwischen den Weinbergen hin und her. Es ist auch die Zeit, die Ernte zu feiern. In Avignon zum Beispiel gibt es jedes Jahr Ende August den “Ban des Vendanges”

Hier noch andere Weinfeste:

La Cardière d’Azur Ende August: Authentizität und Geselligkeit sind die Schlüsselbegriffe des Erntefestes in La Cadière-d’Azur. Auf dem Programm stehen eine Karrenparade zur Feier des Beginns der Erntesaison und die Entdeckung der neuesten Bandol-Weine.

Cassis Ende September: Cassis, ein kleiner Fischer- und Jachthafen, feiert im September die “Vendanges Etoilées”: drei Tage, die der Gastronomie und den AOC-Weinen von Cassis gewidmet sind…

Und in Châteauneuf du Pape wird jedes Jahr im September ein großes Picknick mit den Winzern organisiert. Groß und Klein sind zu einer Einführung in die Weinlese mit anschließender Kellerbesichtigung eingeladen.

2. Trüffelmarkt in Carpentras (Mitte November – Ende März)


Es ist eines der Highlights in der Provence: Trüffeln. Jedes Jahr kann man in den Feinkostläden die Menschen nachfragen hören: wie viele Trüffeln gibt es dieses Jahr? Wie gut sind sie? Wie ist der Kurs?

Der Trüffelmarkt von Carpentras ist eine echte Institution. Er ist ein intimer, stiller und authentischer Markt. In kleinen Säcken lassen die Trüffel mit ihrem schönen schwarzen Kleid aus „tuber melanosporum“ wie wahre Diven auf sich warten: Sie verteilen ihren Duft über den ganzen Markt.

Der Markt in Carpentras dient als Referenz für die anderen Märkte in der Region: die “Caveurs” (Sammler) aus acht Departements treffen sich hier und präsentieren ihre „Rabasses“ (Trüffel) Maklern, Händlern und Konservatoren aus ganz Frankreich.

Trüffelmarkt von Carpentras

Jeden Freitag

Professioneller Markt: Cour de l‘ Hôtel-Dieu, Place Aristide Briand ab 9:00 Uhr.
Privatverkauf (Einzelhandel) : Vorplatz des Office de Tourisme von 8 bis 12 Uhr.

3. Les Rencontres de la Photographie in Arles (bis Ende September)


Für Fotofans ein absolutes Muss, aber auch für andere Kunstaffinen einen Besuch Wert. Die Ausstellungen (über 30) sind über die ganze Stadt verteilt und befinden sich in den schönsten Monumenten der antiken Stadt (Kathedralen, Kloster, etc.). Man schaut sich nicht nur die Fotos an, man besucht ebenfalls die Stadt und entdeckt ihre Geschichte.

 Tipp: Tickets vorher Online bestellen, denn vor Ort kostet die Eintrittskarte 5€ mehr.

Les Rencontres de la Photographie

Webseite: https://www.rencontres-arles.com/

Tagesticket: 29€ online (34€ vor Ort)
Ticket für alle Ausstellungen, ohne Zeitlimit: 37€ online (42€ vor Ort)

4. Die Calanques (September – Oktober)


Die Calanques sind oft im Sommer geschlossen, um Brände und den Massentourismus zu vermeiden. Daher sind die Monate September und Oktober die ideale Zeit, sich in die Calanques zu begeben. Einen Tipp von uns: Saména ist eine sehr kleine, wunderschöne und weniger bekannte Calanque, wo man wunderbar spazieren und baden kann. Am selben Ort gibt es das Restaurant Les Tamaris, das wir nur empfehlen können: gute Küche und vor allen Dingen einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Eine sehr perfekte Location für einen romantischen Ausflug.

Restaurant Les Tamaris in Saména

40 Boulevard la Calanque de Saména,
13008 Marseille

Montags geschlossen

5. Fête de la châtaigne in Revest du Bion (Oktober)


In den Alpes de Haute Provence feiert ein kleines Dorf die Kastanie. Morgens kann man die Kastanien ernten und spazieren gehen. Danach gibt es diverse Spiele und Animationen. Mittags gibt es ein Menü, das gemeinsam verkostet wird. Das Fest wird dann am Nachmittag mit Musik und Tanz abgerundet.

Fête de la châtaigne

Menü: 20€ (ohne Wein)

Details zum Ablauf (auf französisch): http://www.fetedelachataigne.com/lafete.html

6. Keramik Workshop in La Tour d’Aigues (ab September)


In der Provence ist das Töpfern ein weit verbreitetes Werk, doch nicht überall findet man gute Töpferkurse. Der Verein Roraima in La Tour d’Aigues bietet zweitägige Schnupperkurse an. Die Tage verlaufen wie folgt:

Samstag 10h / 18h. Der Tag ist der Formgebung der Stücke gewidmet, wobei verschiedene Techniken behandelt werden: Prägen, Kneifen, Aushöhlen, Toneinlagen.

Sonntag 10h / 17h. Die Feinarbeit und die Dekoration der Stücke: Drehen, Polieren, Färben….

Wir hatten mehrere Freunde, die den Schnupperkurs wärmstens empfohlen haben, denn der pädagogische Ansatz ist sehr sympathisch. Wenn man zwei Tage lang die Hände in der Erde hat, kann man sich außerdem entspannen und völlig abschalten. Die beste Therapie, um loszulassen!

Roraima

1145 route départementale 37 La Vallée d’Or
84240 La Motte-d’Aigues

E-mail : asso.roraima@gmail.com / Tél: 06.71.23.59.16

7. Antiquitätenmesse in l’Isle-sur-la-Sorgue (November)


Diese große Kunst- und Antiquitätenmesse findet jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst statt. Bei jeder Ausgabe versammeln sich über 300 professionelle Aussteller (zu denen noch die 250 Antiquitäten-, Kunst- und Dekorationsgeschäfte der Stadt hinzukommen) und ziehen fast 100.000 Besucher an.

Die Messe ist in mehrere Ausstellungsbereiche für Fachleute unterteilt: Bereich für zeitgenössische Kunst, Designbereich, Antiquitätenbereich, Dekorationsbereich, Bereich für alte Bücher/altes Papier und Vintage-Bereich.

Foire Art&You

Einmal zu Ostern und einmal im November

In der ganzen Stadt

8. Eine Kräuterwanderung im Luberon (September – Oktober)


Im Herbst ist das Wetter für Wanderungen besser geeignet. So werden in der Provence hier und da Kräuterwanderungen organisiert. Meistens ist man dann in einer kleinen Gruppe mit einem Experten, der bei der Wanderungen die verschiedenen Kräuter identifiziert und mit den Mitgliedern pflückt. Später wird dann gemeinsam mit den Kräutern gekocht und die zubereiteten Speisen verkostet. Falls Sie in eines der Häuser von Anne-Marie und Claude übernachten (219 ROU, 446 ROU), können Sie gerne Anne-Marie darauf ansprechen, sie gehört einem Kräuter-Wander-Klub an und nimmt Sie gerne mit.

9. Pilze am Ventoux pflücken (September)


Im Spätsommer und Frühherbst gibt es in der Provence manchmal schwere Gewitter, die der Natur neue Kraft verleihen. Dann begünstigt das milde Klima in den folgenden zwei Wochen das Auftreten von Pilzen. In den Wäldern des Ventoux und auf dem Plateau d’Albion findet man Steinpilze, aber auch Edel-Reizker oder Weinroter Kiefern-Reizker (kleine orangefarbene Pilze, die zu bluten scheinen, wenn man sie abschneidet), Blätterpilze und sogar Pfifferlinge…

10. Eine Daube de Sanglier zubereiten (September bis März)

Im Herbst wechseln auch die Gerichte: von der Ratatouille zum Wildschweinragout. Wie man eine traditionelle Daube zubereitet, wird im nächsten Beitrag verraten. Und zwar nicht von uns, sondern Claudie, dessen Rezept von ihrer Urgroßmutter stammte.

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Markt in Apt: Unsere Lieblingsstände

Markt in Apt: Unsere Lieblingsstände

Heute geht es um unsere geliebten provenzalischen Wochenmärkte. Einer der größten und ältesten des Luberon ist ohne Zweifel der Markt in Apt (jeden Samstag), der sich mit über 300 Ständen über die ganze Stadt erstreckt. Bei so vielen Ständen verliert man leicht den Überblick, deswegen dachten wir, dass wir heute mal ein paar Adressen hervorheben, die wir gerne regelmäßig besuchen.

Startpunkt: Royal Moka Café

Im Juli – August ist es ratsam, früh den Marktbesuch zu starten, denn meistens wird es ab 10 Uhr 30 zu voll (und heiss). Natürlich kann aber kein Tag ohne Kaffee wirklich starten. Am Anfang der rue Saint Pierre (die Straße am östlichen Eingang von Apt) gibt es einen guten Café, den Royal Moka. Sowohl der geröstete Kaffee als auch die Teeauswahl sind sehr zu empfehlen. Unser Tipp: für jeden Tee gibt es auch die Eistee Variante. Diese wird mit einem Kännchen Zuckersyrup serviert, sodass man die gewünschte Menge an Zucker selbst entscheiden kann.

Kaffeeliebhaber können auch ihren gemahlenen Kaffee für zu Hause dort kaufen.

 

1. Stand
Provenzalische Hausschilder

Gleich neben dem Royal Moka Café entdeckt man einen Stand mit tollen Hausschildern aus Keramik. Die schönen, einladenden Farben sind ein richtiger Augenfänger und gerne hält man an, um sich die Handarbeit genauer anzusehen. Die Künstlerin Martine Guimet erstellt auch personalisierte Hausschilder auf Anfrage (Produktionsdauer 1 – 2 Wochen). Eine originelle Idee, als Souvenir sein provenzalisches Hausschild für sein Haus in Deutschland zu haben, oder? Madame Guimet hat ebenfalls ihr Atelier in Saint Saturnin les Apt: 7 avenue Jean Geoffroy, 84490 Saint-Saturnin d’Apt.

2. Stand
Ziegenkäse

Wenn man die rue Saint Pierre weiter hinauf läuft, kommt man auf einen kleinen Platz, dort findet man die Boutique Rousset für provenzalische Süßwaren und die Maison Pinna für italienische Spezialitäten (die Lasagnen “to go” sind ein Genuss und lassen sich bequem zu Hause aufwärmen). Gegenüber der Maison Pinna findet man einen kleinen Ziegenkäsestand, der in Apt einen sehr guten Ruf genießt. Oft ist er am Ende des Vormittags schon ausverkauft, also schnell zugreifen, wenn man frischen Ziegenkäse mag.

3. und 4. Stand
Gemüse

Alle Gemüsestände sind sehr qualitativ, wir wollten hier nur zwei kleine Stände hervorheben, denn sie sind von den Bauern selbst gehalten (die großen Stände sind meistens Händler, die die Ware wiederverkaufen). Daher ist die Produktion auch klein und saison- und anbaubedingt (der Bauer auf Stand 3 verkauft z.B. nie Zucchinis), aber es hat den Charme des Authentischen und die Preise sind unschlagbar. Beide Stände befinden sich jeweils in den zwei nächsten Seitenstraßen rechts von der rue des Marchands, die die rue Saint Pierre verlängert.

5. Stand
Käse


Die erste Seitenstraße rechts von der rue des Marchands kommend (Place de la Cathédrale) beherbergt außerdem noch zwei weitere, interessante Stände. Der erste ist ein Käsestand für die, die gerne mehr als nur Ziegenkäse essen wollen und es gerne auch außergewöhnlich mögen. Viele Käsesorten sind mit anderen Kräutern und sonstigem aromatisiert: Espelette-Pfeffer, Kümmel, Oliven, getrocknete Tomaten… Und man kann alles probieren, bevor man sich entscheidet.

6. Stand
Brot


Ein wenig weiter gibt des den “Stand der Zwillinge”, wie ihn die Einheimischen nennen: zwei Zwillingsbrüder, die Brot aus den verschiedensten Getreidesorten verkaufen: Dinkel, Khorasan-Weizen, Roggen, Mais und noch vieles mehr!

7. Stand
Apéritif

Wenn man die rue des Marchands weiter entlang schlendert, kommt man auf den Rathausplatz. Dort findet man einige Stände, die den zukünftigen Apéritif abrunden werden: Oliven, verschiedene Aufstriche, eingelegter Knoblauch, Knabberzeug… hier kann man meistens auch alles probieren, wenn man fragt.

8. Stand
Samen


Ein ausgefallener Stand befindet sich am Place du Septier, gegenüber den Valseuses: Saatgut für Bauernpflanzen, Gemüse und Blumen in Kleinproduktion… hier findet man den Stand des Kollektivs “Gemüsegartens eines Neugierigen” (Le potager d’un curieux), eine Garteninitiative, die man in Saignon besuchen kann. Die Samensammlung ist im Laufe der Jahre durch eine Reihe von Funden, Entscheidungen, Herzensangelegenheiten und Schenkungen entstanden. Auf dem Markt in Apt wird ein Teil der Samen des Gartens weiterverkauft.

Endpunkt: Valseuse

Japanisch inspirierte Küche nur mit frischen, lokalen Zutaten, so könnte man die Valseuse zusammenfassen. Die Inneneinreichtung ist sehr angenehm (besonders die Deckenlampen!) und der Service tip top. Kurzum, der perfekte Ort, um nach seinem Marktgang Mittag zu essen. Achtung: besser am Vortag reservieren, denn die Adresse ist sehr beliebt, besonders am Markttagen!

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Urlaub mit Hund: welche Strände besuchen?

Urlaub mit Hund: welche Strände besuchen?

Nehmen Sie Ihren Hund sorgenfrei und kostenlos mit in den Urlaub. 

Im Vergleich zu einem engen Hotelzimmer bietet ein Ferienhaus Platz und genügend Auslauf  im eigenen Garten für Ihren Hund. Sie müssen nicht auf andere Gäste achtgeben und können Ihren Tagesablauf nach Lust und Laune planen. Und da Sie sich meistens auf dem Land befinden, bieten sich zahlreiche Spazierwege unweit von Ihrem Ferienhaus an.

In der Hochsaison (Juli und August) ist das Mitbringen von Tieren an den meisten Stränden der Côte d’Azur verboten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht von Stränden, an denen an der Leine geführte Hunde zugelassen sind. Außerhalb der Hochsaison sind Hunde fast überall erlaubt.

Bandol

Nur an den Kieselstränden

Cagnes-sur-Mer

Von der Pferderennbahn bis nach Villeneuve Loubet

Fréjus

Plage des Esclamandes, an der Leine

La Ciotat

Strand der Ile verte

Le Lavandou

Plage de l’Anglade

Menton

Strandpromenade Reine Astrid, links vom Hafen Garavan.

Promenade du soleil, gegenüber dem Spielkasino.

Roquebrune Cap Martin

Strand zwischen Roquebrune und Menton

Sainte-Maxime

Plage de la Garonnette et des éléphants, an der Leine

Saint-Raphael

Nur am Felsenstrand,

Blindenhunde sind überall erlaubt

Toulon

„Anse des Pins“ (Les Pins-Bucht)

Villefranche-sur-Mer

Plage des Marinières

Villeneuve Loubet

Plage de Vaugrenier



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Der See von Sainte Croix: Ruderspaß für die ganze Familie

Der See von Sainte Croix: Ruderspaß für die ganze Familie

Der 1975 in den Schluchten des Verdon gebaute Staudamm Sainte Croix hat einen zehnmal drei Kilometer weiten See geschaffen. Der See ist ein vielgeschätzter Zugang zu den Schluchten des Verdon, die sich dort auf einigen Hundert Metern mit Kanus oder Ruderbooten abwärts befahren lassen.

Der See ist mit seinem türkisfarbenen Wasser Teil einer spektakulären Landschaft und ein entsprechend beliebtes Ausflugsziel. Die südlichen Ufer sind leicht erreichbar. Hier findet man selbst in der Hochsaison ein ruhiges Eckchen zum Picknicken oder Baden.

Mehrere Nautikklubs in Sainte Croix-du-Verdon, Les Salles-sur-Verdon und Bauduen vermieten Tretboote, kleine elektrische Boote und Kanus.

Wir empfehlen Ihnen einen Besuch des reizenden Dorfs Moustiers-Sainte-Marie, das insbesondere für  die Qualität seiner Keramik berühmt ist. Machen Sie auch einen kleinen Abstecher zur Kapelle Notre Dame de Beauvoir und bewundern Sie die Aussicht über das Dorf und den See.

Wanderfreunde finden rund um den See und das Dorf Moustiers-Sainte-Marie zahlreiche Wanderwege. Für Fortgeschrittene gibt es den Sentier Martel, der unten in den Schluchten direkt am Verdon entlangführt. Zweifellos einer der schönsten Wanderwege Frankreichs.

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Mont Ventoux: Wie man den Riesen mit Rad, zu Fuß oder mit Auto bewältigen kann

Mont Ventoux: Wie man den Riesen mit Rad, zu Fuß oder mit Auto bewältigen kann

“Quand lo Ventor a son capèu
Se plòu pas ara, plourá lèu.”

“Hat der Ventoux seinen Hut auf
Wenn es nicht schon regnet, wird es bald regnen.”

Provenzalisches Sprichwort 

 

Der Mont Ventoux, der Riese der Provence, der heilige Berg, ist ein letzter Alpenausläufer. Einsam liegt er im Departement Vaucluse und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Landschaft. Bei klarem Wetter geht der Blick bis ans Mittelmeer, die Alpen und sogar die Pyrenäen. 

Entsprechend ist der Mont Ventoux nicht nur ein Ausflug für Radfahrer, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel. 1990 erklärte die UNESCO den Berg zum Biosphärenreservat, um seinen natürlichen Reichtum zu bewahren. Tatsächlich findet man hier seltene Arten wie den Grönland-Mohn, das bleiche Knabenkraut und die Pimpinelle sowie große Säugetiere und zahlreiche Vogelarten.

Hier einige Ideen, um den Riesen zu bewältigen. 

Die einfache Variante: Mit dem Auto oder Motorrad

Entdecken Sie die Nesque-Schluchten (Gorges de la Nesque) mit ihrem Panoramablick auf die umliegende Natur, das Städtchen Sault mit seinen Lavendelfeldern sowie die schönen Bergdörfer Aurel, Monieux, Brantes, Entrechaux, Malaucène und Le Barroux. Das beste Nougat der Provence finden Sie unserer Meinung nach übrigens in Sault bei André Boyer, Rue Porte des Aires. 

Etwas anspruchsvoller: ein Stück zu Fuß

Im Umkreis des Mont Ventoux bieten sich zahlreiche Wandermöglichkeiten: markierte Wanderwege, thematische oder begleitete Wanderungen… Der Zentrum für Naturerkundung in Sault (Centre de Découverte de la Nature et du Patrimoine Cynégétique, Avenue de l’Oratoire, 84390 Sault) bietet Besichtigungen und Führungen zu botanischen Themen.

Ab dem Wintersportort Mont Serein (1400 m) bis zum Gipfel des Mont Ventoux (1910 m) brauchen Sie fast 2 Stunden. In Mont Serein parken Sie auf dem Campingplatz und wandern geradeaus weiter auf der abgesperrten Teerstraße. Folgen Sie dann einfach dem weißrot markierten Wanderweg GR 4. Unterhalb des Gipfels erreichen Sie die Fahrstraße und die Orientierungstafel. Danach führt ein schmaler Weg rechts zum Gipfel.

Anspruchsvoll und unvergesslich: Mont Ventoux bei Nacht

Für die Sensationsfreudigen gibt es ebenfalls eine Wanderung, die Sie begleitet über Nacht erleben können. Im Juli-August findet diese Wanderung einmal pro Woche statt. Organisiert wird sie vom Office de Tourisme von Carpentras und Cedric, der seit 10 Jahren diese Ausflüge begleitet. Sie treffen sich ab 23h in Bedoin oder Malaucène. 

Sie brechen im Schein der Stirnlampen oder des Mondes auf, um den Mont Ventoux über seine Südseite zu besteigen.

Es stehen zahlreiche Pausen auf dem Programm, damit die gesamte Gruppe den Gipfel erreichen kann. Bei einem Zwischenstopp in einer alten Schäferei können sich alle ein wenig ausruhen.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang wird die Wanderung fortgesetzt, um den Gipfel zu erreichen und endlich dieses herrliche Schauspiel zu beobachten.

Der Rückweg erfolgt ebenfalls über Pfade mit einer Frühstückspause unterwegs (nicht im Preis inbegriffen). Für diese anspruchsvolle Wanderung von 24 km und 1500 m positivem Höhenunterschied ist ein gutes körperliches Niveau erforderlich. Preis liegt bei 30€ pro Person.

Wir haben vorab mit Cédric telefoniert und er kann auch Wanderungen für Sie anpassen, wenn Sie privat den Mont Ventoux besteigen wollen: z. B. nur den Aufstieg wandern und mit dem Auto vom Gipfel abgeholt werden. Preis liegt bei 300€ (bis zu 10 Personen). 

Falls Sie Hilfe bei der Reservierung brauchen, können Sie uns gerne anschreiben und wir übernehmen die Kontaktaufnahme und Organisierung kostenlos. 

Cédric Demangeon’s Nummer lautet: 06 10 33 55 12

Seine Internetseite: https://www.aventoux-rando.com/randonnee-lever-soleil-ventoux 

Photos: L. Pamato

Die sportlichste Variante: Mit dem Fahrrad

Der Mont Ventoux ist für jeden Radfahrer, der etwas auf sich hält, eine große Herausforderung. Die Besteigung dieses mythischen Gebirgspasses mit einer Höhe von 1912 Metern steht regelmäßig auf dem Programm der Tour de France. Egal, von welcher Seite man bergauf radelt, die Steigung ist nichts für Anfänger. Ein provenzalisches Sprichwort bringt die Situation übrigens auf den Punkt: „Nicht verrückt ist, wer auf den Ventoux steigt, verrückt ist, wer dorthin zurückkehrt.“ Genannt sei hier nur der sehr sportliche Aufstieg ab Bedoin im Südwesten: Über den Tempêtes-Pass (Col des Tempêtes) bis zum Gipfel erwarten Sie 1600 m Höhenunterschied auf 21 km.

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Boulomanie: Auf den Pétanque-Plätzen des Südens

Boulomanie: Auf den Pétanque-Plätzen des Südens

Wenn Sie im Süden Frankreichs weilen und zu Ohren bekommen, dass erwachsene Männer stundenlang Stahlkugeln auf ein kleines Schweinchen werfen, dann ist keineswegs die Jagdsaison eröffnet, sondern es handelt sich um die Beschreibung des provenzalischen Nationalsports: dem Boule-Spiel oder Pétanque.

Die Kugeln (boules) wiegen 600 bis 800 Gramm und das Schweinchen (cochonet) hat einen Durchmesser von ca. 25 mm, ist aus Holz und stellt den Zielpunkt dar. Man spielt in zwei Parteien jeweils zu zweit oder zu dritt und gewonnen hat der, dessen „boule“ dem „cochonet“ am nächsten liegt.

Die Kunst besteht darin, die gut platzierte Kugel des Gegners so zu treffen, dass sie wegspringt und die eigene Kugel an deren Stelle liegen bleibt (caro sur place). Versuchen Sie mal. Im Midi – wie sich der Süden Frankreichs nennt – beherrschen dieses Kunststück bereits Achtjährige.

Uns „Nordlichtern“ ist es kaum vergönnt, in die Magie des Pétanque einzudringen. Wer einmal Zeuge war, wie ein sturzbetrunkener, kaum noch seiner Beine mächtiger Provenzale zu den Kugeln greift, wie ihn im Wurfkreis urplötzlich der Pétanque-Geist durchzuckt und er dann in höchster Konzentration und mit traumwandlerischer Sicherheit reihenweise die gegnerischen Kugeln wegknallt, um anschließend wieder aus dem Kreis zu torkeln, der hat wahrscheinlich mehr von der Seele des Spiels begriffen, als alle bücherfüllenden Abhandlungen zu erklären vermögen.

Bei dieser Passion soll schon manch einer Haus und Hof verspielt haben und böse Zungen munkeln: die Frau obendrein.

Boule-Plätze findet man in fast jedem Dorf in der Provence: Apt, Sault, Villars, Bonnieux, … Halten Sie die Augen offen und lagern Sie ein Boule-Spiel im Auto, falls Ihnen danach ist! Ansonsten bieten wir auch Ferienhäuser mit privaten Boule-Platz an, wie die unten gelisteten Empfehlungen!

Unsere Übernachtungstipps

Nackt am Strand: FKK-Strände in Südfrankreich

Nackt am Strand: FKK-Strände in Südfrankreich

Lust auf Urlaub im Einklang mit der Natur? Obwohl die Freikörperkultur in Frankreich nicht so entwickelt ist wie in Deutschland, finden Sie an der Côte d’Azur einige textilfreie Strände. Mehrere unserer Ferienhäuser, insbesondere im Hinterland, eignen sich auch dank ihrer Abgeschiedenheit für FKK.

Nachfolgend haben wir eine Übersicht von FKK-Stränden an der Côte d’Azur für Sie erstellt.

Département Bouches-du-Rhône

Saintes Marie de la Mer

Ab dem Phare de la Gacholle, über 4000 m

Plage de la Goule, ab den Cabanons de Beauduc

Piemançon (Plage d’Arles)

Südlich von Salin-de-Giraud. Achtung Überschwemmungsrisiko, Baden gefährlich (Stadtverordnung vom 23.06.1982)

Bonnieu, Stadt Martigues

Pointe de Bonnieu. Vom Verein „Les naturistes de Martigues“ bewirtschafteter Strand (Stadtverordnung vom 22.07.1975)

Plage du Cavaou, Stadt Fos-sur-Mer

Nach dem Ausguck des Port autonome, östlich vom Hafendamm Fos 4. Vom Verein „Les naturistes de Fos“ bewirtschafteter Strand (Stadtverordnung vom 11.07.1984)

Calanque des Pierres-Tombées

Zwischen Marseille und Cassis, östlich der Calanque de Sugiton. Achtung Unfallrisiko, gefährliche Steilküste

Département Var

Le Jonquet, Stadt La Seine-sur-Mer

Östlich vom Kap Sicié. Zugang über den Küstenpfad ab Fabrégas, dann die 300 Stufen lange Treppe entlang der Felswand benutzen

Plage du Monaco, Stadt Le Pradet

Le Bau Rouge, Stadt Carqueiranne

Westlich von der Wohnanlage desselben Namens, über 200 m (Stadtverordnung vom 30.06.1977)

Plage des Vieux Salins, Salins d’Hyères

Stadtverordnung Nr. 412 vom 11.05.2009

Plage Le Layet – Cavalière, Stadt Le Lavandou

FKK toleriert

Plage Vénus in Fréjus

An der Argens-Mündung, Richtung Saint Aygulf. Zufahrt über die Nationalstraße RN98, öffentlicher Parkplatz

Ile du Levant

Cap Taillat und Plage de Pampelonne in Ramatuelle

FKK toleriert

Cap du Dramont in Saint-Raphael

FKK toleriert

Département Alpes Maritimes

Plage de la Batterie in Antibes – Golfe Juan

FKK toleriert

Plage Les Pissarelles in Cap d’Ail

Plage des Roches tombées in Théoule, gleich nach der Grotte von la Gardanne

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