Der Charme der provenzalischen Landhäuser

Der Charme der provenzalischen Landhäuser

Die Landhäuser der Provence verströmen südliches Flair. Im Hausinnern herrscht nüchterne Eleganz, im Garten ergänzen Tontöpfe, alter Stein und Schmiedekunst erfolgreich das Dekor. Und weil südfranzösische Landhäuser so ganz im Zeichen des Authentischen und der Tradition stehen, zählen die Kunsthandwerker zu den großen Schätzen der Provence. Besuchen Sie unbedingt ihre Werkstätten. Und stöbern Sie bei Gelegenheit auch einmal bei den Antiquitätenhändlern von Isle-sur-la-Sorgue…

Provenzalische Möbel

Traditionelle provenzalische Möbel können Sie im Museum Louis-Vouland in Avignon entdecken oder auch bei der Besichtigung der zahlreichen Schlösser der Provence. Meist sind die Stücke aus Obstholz gearbeitet und mit Blumen und Blätterornamenten verziert. Manchmal kommt auch noch eine in warmen Farben gehaltene Verzierung dazu.

Typische Stoffe

Im 19. Jahrhundert begann in der Provence die Seidenraupenzucht, und entsprechend entwickelten sich Seidenwebereien.

Lange zuvor hatte man in Avignon und Orange jedoch bereits mit der Herstellung bemalter Baumwollstoffe begonnen. Da diese die Motive der aus Indien importierten Gewebe imitierten, trug ihnen dies den Namen „indiennes“ ein. Noch heute findet man die Stoffe in vielen Läden, wobei wir denen der Firma Souleiado den Vorzug geben. 

Auch die „boutis“, diese wohlbekannten, handgesteppten Tagesdecken, dürfen in der Einrichtung eines provenzalischen Landhauses nicht fehlen. Man findet sie problemlos und in vielen verschiedenen Farben auf den provenzalischen Märkten.

Schmiedeeisen, ein Muss

Geländer, Pergolas, Tische, Stühle… Schmiedeeisen findet überall Verwendung. Bei den Handwerkern können Sie auch kleinere Gegenstände als Mitbringsel beziehen.

Tontöpfe und Keramik

Es gibt unzählige Töpfer und Keramiker in der Provence – Sie haben die Qual der Wahl! Fast jedes kleines Dorf hat seine Töpferei, und jeder Töpfer besitzt seinen eigenen Stil.

Ton wird neben Geschirr auch zu Ziegeln oder zu Fliesenböden verarbeitet, und trägt auch in dieser Form zur warmen Atmosphäre der provenzalischen Landhäuser bei.

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Barbecue: Alles für einen gelungenen Grillabend in der Provence

Barbecue: Alles für einen gelungenen Grillabend in der Provence

Die schönen, sonnigen Tage stehen vor der Tür und es wird immer schwieriger, einen Barbecue Abend hier in der Provence zu verweigern! (Wahrscheinlich ist das in Deutschland genauso!)

Also haben wir uns gedacht, dass wir für diese Ausgabe mal ganz pragmatisch werden und Ihnen einige Tipps geben, wie man sich in Frankreich auf solche Abende vorbereitet.

Das (Wurst)dilemma : Chipolata oder Merguez?

In Frankreich gibt es bei weitem nicht die gleiche Wurstauswahl wie in Deutschland. Die meisten Franzosen bestellen Chipolata und/oder Merguez. Der Unterschied?

Die Chipolata hat einen Durchmesser von 2 bis 2,5 cm und eine Länge von 15 bis 20 cm. Sie kann einfach aus Schweinefleisch zubereitet oder mit aromatischen Kräutern gewürzt werden: Thymian, Lorbeer, Salbei… Sie eignet sich sehr gut für Kinder und Menschen, die nicht unbedingt starkes Fleisch genießen.

Merguez besteht aus Hackfleisch, Rind- oder Hammelfleisch. Ihre mehr oder weniger dichte rote Farbe ist auf die Gewürzmischung im Fleisch zurückzuführen. Die wichtigsten Gewürze sind gemahlene Chilischoten, Paprika, Kreuzkümmel und Koriander. Je nachdem, wie sehr Sie Gewürze mögen, wählen Sie die Merguez nach Farbe und Fleisch aus. Je dichter die rote Farbe, desto ausgeprägter sind die Gewürze und desto schärfer die Merguez.

Wo kann man am Besten sein Fleisch einkaufen?

Auf dem Markt

Was gibt es besseres, als auf dem Markt zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und nebenbei Fleisch und frisches Gemüse einzukaufen, um dann alles zu Hause vorzubereiten? Die Liste aller Märkte haben wir hier aufgeführt.

Maison Gustave “Gouin”

Ein kleiner Dorfladen in Coustellet, gegründet 1928, der sich zu einem schicken Laden entwickelt hat, mit einer Metzgerecke, hübschen Nudelgerichten, einem Weinkeller mit Flaschen aus allen Anbaugebieten, den edelsten, aber nicht immer und nicht den bekanntesten, Käse und Wurstwaren. Kurzum, das Lokal, das gleichzeitig ein Feinkostgeschäft und ein (sehr) gutes Restaurant ist.

47 A allée des Micocouliers, 84660 Maubec
Sonntag Nachmittags und Montag Nachmittags geschlossen

Boucherie Malavard

Seit 1979 und vier Generationen bietet das Haus Malavard Qualitätsfleisch und -produkte an. Eine wahre Institution in Apt.

8 Rue de la Sous-Préfecture, 84400 Apt
Montags ganztätig und Sonntag Nachmittags geschlossen

Chez Omar

Chez Omar ist eine preisgünstige Adresse, wenn Sie gerne Merguez und Lamm auf den Grill anbraten (für andere Fleischsorten weniger zu empfehlen). Die Halal Metzgerei befindet sich in Apt und das Personal ist sehr freundlich. Da Chez Omar ebenfalls ein begehrter Ort für die Einheimischen ist, muss man oft mit einer Warteschlange rechnen.

196 Quai de la Liberté, 84400 Apt
Montags geschlossen

Für Vegetarier / Veganer:

In Apt gibt es einen großen Bioladen (Luberon Bio), der auch viele Tofu-Optionen anbietet.

266 Av. de Roumanille, 84400 Apt
Sonntags geschlossen

Und als Beilage: Ratatouille oder Tian?

Auf den ersten Blick scheinen Ratatouille und Tian dasselbe zu sein. So sehr, dass ihre Namen oft austauschbar verwendet werden. Traditionell gibt es jedoch einige Unterschiede zwischen den beiden Gerichten.

Ursprünglich ist Tian ein geschichtetes Gericht mit dünnen Gemüsescheiben (Zucchini, Tomaten, Aubergine) auf einer Tomatensauce. Ratatouille verwendet ähnliche Zutaten (man fügt noch Paprika hinzu, was es im Tian nicht gibt), wird aber wie ein Eintopf zubereitet. Das Gemüse wird separat angebraten und dann in einen Topf gegeben, um es zu vermengen. Hier unsere Ratatouille-Version

Und zum Apéritif?

Dieser Artikel wird wieder einmal zu lang, wie ich gerade bemerke, deswegen heben wir uns eine detaillierte Weinauswahl für ein nächstes Mal auf. Sei hier nur angemerkt, dass es den “Cave de Sylla (406 Av. de Lançon, 84400 Apt) gibt. Die korporative Weingesellschaft bietet simple, lokale Tafelweine, der sich für einen ungezwungenen Grillabend gut eignen.

Zu knabbern gibt es ansonsten auf den lokalen Märkten tolle “Anti-pasti” für einen gelungen Apéritif:

  • Die famose Tapenade (Olivenpaste). Passen Sie auf, dass diese nicht zu salzig ist (in einigen Versionen gibt es Anchovis)

  • Oliven natürlich!

  • “Caviar d’Aubergine” (Auberginen-paste) ist eine tolle Alternative für die, die Oliven nicht mögen

  • Die “dents d’ail” oder “ail confit” gehören zu meinen absoluten Favoriten: eingelegte Knoblauchzehen, ein wahrer Genuss!

  • Es gibt aber so viele verschiedene Pasten auf den Marktständen, und oft kann man alles kosten, also bloß nicht zurückhalten!

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Marseille: Ideen für einen Tagesausflug

Marseille: Ideen für einen Tagesausflug

Kaum 2 Stunden Auto vom Luberon entfernt, und dennoch von vielen Urlaubern verachtet, weil “zu dreckig” oder gar gefährlich. Dabei hat Marseille so viel zu bieten: Kultur, Gastronomie, schöne Badebuchten und tolle Wanderungen. Hier listen wir einige Ideen, die man umsetzen sollte.

Ankommen und auf zum Vieux Port

Wenn Marseille eine Postkarte wäre, dann wäre der “vieux port” (alter Hafen) bestimmt darauf abgebildet. Der kleine Hafen mit seinen vielen angedockten Segelbooten und die Cafés laden zum Spaziergang ein. Ganz idyllisch gelegen gibt es den Caravelle. Im ersten Stock liegt das gut versteckte Restaurant, dessen Eingang nicht einfach zu finden ist. Hoch über dem alten Hafen und auf die “Bonne Mère”* schauend kann man einen guten aïoli bestellen, oder sich Abends auf Cocktails einlassen. Da der Ort klein ist, kann es auch vorkommen, dass das Restaurant schon ausgebucht ist, wenn man anruft. Alternativ haben wir noch einen super Tipp: l’Epicerie l’Idéal (11 Rue d’Aubagne, 13001 Marseille) in der Nähe von la Maison Empereur (Laden, den wir später erwähnen).

*Notre-Dame de la Garde, im Volksmund La Bonne Mère – „die gute Mutter“, ist eine Marien-Wallfahrtskirche in Marseille.

Im Panier schlendern

Das Quartier du Panier liegt nördlich des Alten Hafens im 2. Arrondissement und wird von den Einheimischen knapp „Panier“ genannt. Hier entstanden die ersten Besiedelung Marseilles: Die Grundrisse der Straßen und Treppen entsprechen zum großen Teil der griechischen Zeit. Die heutigen Häuser stammen überwiegend aus dem 18., einige aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Lange hatte der Panier eine schlechten Ruf und Touristen scheuten sich vor der Gegend. Renovierungen und ein Luxushotel haben aber dieses Viertel komplett verändert und nun gehört es zu einer der lebhaftesten Orte der Stadt: die Alten reden in den Straßencafés über Fußball, es wird mit weit geöffneten Fenstern gelebt und man hört immer den Fernseher, die Musik… Schöne Graffitis schmücken die Mauern und viele Handwerker haben sich dort niedergelassen: Keramisten, Schmuckhändler, Designer…

Wir empfehlen die Messerschmiede “La coutellerie du Panier” (22 Rue du Panier, 13002 Marseille). Die Werkstatt befindet sich direkt im Laden, sodass man den Handwerkern beim Schmieden und Formen der Kreationen über die Schulter schauen kann. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, einen Tag lang mit den Schmieden sein eigenes Messer hand zu fertigen.

Ebenfalls einen Abstecher Wert: das Atelier Celadon (40 Rue Sainte-Françoise, 13002 Marseille) für Keramik und Designer Objekte.

La Maison Empereur, die größte Fundgrube der Welt!

Unweit der Canebière, einer der großen Hauptstraßen, gibt es einen Laden über mehrere Etagen, la Maison Empereur. Es ist die erste “Quincaillerie” (Blech-und Metallwarenladen das sich auch mit der Zeit zum großen Basar verwandelt hat) Frankreichs. Der Laden ist seit fast 190 Jahren eine echte Institution für die Einwohner von Marseille. Heute wird das Geschäft von Laurence Renaux-Guez, der Vertreterin der sechsten Generation ihrer Familie, geführt. Neben Küchenartikeln, Besteck, Kleidung, Haushaltswaren, Heimwerkerartikeln und Gartenartikeln, gibt es hier auch sehr viel seltenere oder sogar völlig ausgefallene Gegenstände, die zum stundenlangen Stöbern einladen. Alle Artikel im Laden sind handgefertigt.

Maison Empereur, 4 Rue des Récolettes, 13001 Marseille

Panisse und Bier auf den Höhen von Marseille

Und ein Tag in Marseille kann nicht ohne ein Apéro mit Panisse und Bier zu Ende gehen. Panisse, diese fritierte Kicherbsenpaste, gehört zum lokalen Stolz und wird gerne als Snacks oder Beilage gegessen. Der beliebteste Spot ist ohne Zweifel der Café de l’Abbaye (3 Rue d’Endoume, 13007 Marseille), wo sich sehr früh schon die Einwohner drängeln, um einen Platz auf der Terrasse zu finden. Hier bestellt man direkt an der Bar. Der Ausblick, die Stimmung und die warme Meeresbrise tragen dazu bei, dass man sich wunderbar fühlt. So kann der Tag langsam ausklingen, bevor es zurück nach Hause geht.

Andere Adressen:

ESSEN

Omer
Mediterrane Küche
13 Place Notre Dame du Mont,
13006 Marseille

Le relais Corse
Leckere Tapas aus Korsika
49 Avenue du Prado,
13006 Marseille

KULTUR

MUCEM (Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée)
Ein Museum, dessen Architektur genauso beeindruckend ist wie seine Ausstellungen
1 Esplanade du J4,
13002 Marseille

Hospice de la Charité
Absolut sehenswertes Monument im Panierviertel
2 Rue de la Charité,
13002 Marseille

APERITIF

Rowing Club
Wahrscheinlich die beste Aussicht in ganz Marseille
34 Boulevard Charles Livon,
13007 Marseille

Le bar sur la mer Noctilio
Eine Bar auf einem Boot!
Fort St Jean, Prom. Louis Brauquier,
13002 Marseille

Photo credits: Maison Empereur Facebook, Caravelle Facebook, Café de l’Abbaye Facebook, Coutellerie du Panier Facebook, Atelier Celadon Facebook, @Marie, @Elisa Azzali, @Giuliaduepuntozero

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Zucchinigratin: Einfacher geht’s nicht!

Zucchinigratin: Einfacher geht’s nicht!

Wenn die Sonne scheint, bekommen wir Franzosen Lust auf Sommergemüse, und Zucchini sind in dieser Kategorie oft die ersten, die auf den lokalen Märkten angeboten werden. Gratin de courgettes (Zucchiniauflauf) ist das einfachste Rezept der Welt und eignet sich super als Beilage bei Grillabende oder auch als Hauptgericht.

Sie brauchen:

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 4 große reife Tomaten
  • 5 Zucchini
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 frischer Ziegenkäse
  • 100 g Gruyère (schweizer Käse), gerieben
  • Olivenöl zum Dünsten
  • Salz und Pfeffer

Das Gemüse vorbereiten: Von den Zucchini zunächst die Enden abtrennen und das Gemüse dann in Scheiben schneiden, die Tomaten enthäuten, Samen entfernen und grob hacken, die Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Petersilie hacken.

Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Zwiebel weich schwitzen. Zucchini und Tomaten hinzufügen, gründlich durchmischen und etwa 20 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie einstreuen.

Das Gemüse in einer Gratinform gleichmäßig verteilen, mit dem Gruyère und dem Ziegenkäse überziehen. Das Gericht in den vorgeheizten Backofen schieben (200°) und 20 bis 30 Minuten überbacken. Mit einem erfrischenden Rosé servieren… Bon appetit!

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Les Baux-de-Provence: eines der schönsten Dörfer Frankreichs

Les Baux-de-Provence: eines der schönsten Dörfer Frankreichs

Les Baux-de-Provence ist mit Sicherheit eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des Regionalparks der Alpilles. Das auf einem Felsen gelege Dorf dominiert aus luftiger Höhe sein Umland und bietet einen schönen Ausblick auf das beginnende Alpillemassiv und die ihm vorgelagerte Ebene. Von Saint Rémy-de-Provence, Maussane-les-Alpilles, Le Paradou oder auch Fontvieille ist dieser einmalige Ort nur einen Katzensprung entfernt.

Eines der schönsten Dörfer Frankreichs

Den Titel eines der schönsten Dörfer Frankreichs hat Les Baux-de-Provence aber nicht ausschließlich seiner geografischen Lage zu verdanken. Von bestechender Schönheit ist vielmehr auch das Dorf selbst mit seinen aus dem allgegenwärtigen Kalkstein gebauten Gassen und Häusern. Seine Burgruine – flächenmäßig die größte Frankreichs – unterstreicht einmal mehr die fast organische Eingliederung der Dorfes in die Landschaft. Grauer Stein, das Grün der mediterranen Vegetation und die lachs- oder beigefarbenen Ziegeldächer bestimmen das Bild. Das ganze unter dem blauen Himmel der Provence.

Kapellen, Kunst… und Kriegsgerät

Neben der Burgruine, bemerkenswerten Häusern aus dem 16. Jahrhundert und diversen Kunstgalerien erwartet Sie in Les Baux-de-Provence ein Museum für provenzalische Krippenfiguren. Weihnachten in der Provence ist bis heute nicht denkbar ohne die sog. „santons“. Entsprechend sind die handgemachten Krippenfiguren alljährlich auf den Weihnachtsmärkten oder direkt bei den entsprechenden Kunsthandwerkern erhältlich. Weiterhin sind die Kirchen und Kapellen der Baux-de-Provence einen Besuch wert. Die Kirche Saint Vincent-des-Baux ist teilweise in den Fels gehauen, die Kapelle Sainte Cathérine stammt aus dem 12. Jahrhundert, und die Kappelle Saint Blaise ist ein Zeugnis des romanischen Baustils. 

Wenn Sie sich für mittelalterliche Kriegskunst interessieren, hält Les Baux-de-Provence eine kleine Überraschung für Sie bereit: Vom ersten April bis zum 30. September werden mehrmals täglich ein Katapult, ein Rammbock und die größte Blide Frankreichs im Einsatz gezeigt. Das Publikum wirkt aktiv beim Laden der Geräte mit, und einige Geschosse erreichen die erstaunliche Reichweite von 200 Metern.

Die Bilderzauberei

Das seit 1977 bestehende Kunstprojekt Carrières des Lumières ist ebenfalls eine Besonderheit der Baux-de-Provence: In einem naheliegenden Steinbruch werden von speziell ausgewählter Musik begleitet Bilder auf meterhohe Steinwände projeziert. Dabei braucht es weder Kommentare noch Erklärungen, denn Ort, Musik und Werke lassen gemeinsam eine Atmosphäre entstehen, die unabhängig von Alter und Sprache begeistert.

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Avignon: die andere Papststadt

Avignon: die andere Papststadt

Heute wollten wir einen Tagesausflug in Avignon machen. Diese Stadt ist eines der Startpunkte, wenn man mit dem Zug in den Süden runter zischt und von dort aus mit einem Mietwagen die letzten Kilometer Richtung Luberon fährt.

Avignon und sein Theaterfestival

Eine Stadt, die sich besonders im Juli lohnt, denn das Theaterfestival lässt die ganze Stadt aufblühen. Jongleure, Pantomimekünstler und Musiker verwandeln den „Place du Palais“ vor dem Papstpalast und die gesamte Innenstadt in eine bunte Freilichtbühne. Überall gibt es Plakate und Flyer auf den Mauern, und Theatertruppen improvisieren vor den Cafés Terrassen, um für ihr Stück zu werben.

Neben dem „In“-Festival gibt es seit Ende der 60er Jahre das inoffizielle „Off“-Festival, das gleichzeitig stattfindet und über 350 Stücke junger Truppen anbietet. Auch wenn man keine Theateraufführung besucht, kann man die Aufregung aufschnappen, indem man einfach durch die Gassen schlendert. Ich habe noch lebhafte Erinnerungen daran, wie ich (Léa) als Kind durch die Straßen von Avignon rannte, immer gespannt, welches Schauspiel es um die nächste Ecke gab.

Die Insel Barthelasse

Wenn man es ruhiger mag, kann man sich ans Ufer der Insel Barthelasse niederlassen und die Postkartenansicht von Avignon genießen: Von hier aus haben Sie freien Blick auf die weltberühmte Brücke Saint-Bénézet (auch „Pont d’Avignon“ genannt), die nur noch zur Hälfte erhalten ist, da der hölzerne Teil die Jahrhunderte nicht überdauerte, den dominierenden Kalkfelsen, über dem sich die Kathedrale Notre-Dame-des-Doms erhebt und natürlich den unübersehbaren Papstpalast.

Nur wenige Kilometer von der Altstadt entfernt ist die Insel Barthelasse mit ihren Obstgärten die größte Flussinsel Frankreichs. Sie bietet 13 Kilometer weites Netzwerk ausgewiesener Wander- und Radwege.

Ein Teil der Ufer der Insel Barthelasse ist im Inventar der Naturschätze als ZNIEFF, „Zone naturelle d’intérêt Ecologique, Faunistique et Floristique“, eingestuft. Sie beherbergen Brutvögel, Igel, Spitzmäuse, Wiesel und Dachse, Siebenschläfer und Biber, aber auch Sperber, Graureiher, Tauchenten, Stockenten und Kormorane.

Nach dem Spaziergang kann man die Branntweinbrennerei Manguin besichtigen und von dieser mit einer Flasche Birnen-Branntwein, Spezialität des Hauses, zurückkehren.

Die Insel ist mit einem kostenlosen Wasserbus (Traillefähre) und mit dem Auto über die Daladier-Brücke erreichbar.

Jardin des Doms

Ein weiterer Spaziergang und Ausblick bietet der „Jardin des Doms“ (neben der „Cathédrale des Doms“). Der Garten des „Rocher des Doms“ (Dom-Felsen) ist die Wiege der Stadt. Der höchste Punkt Avignons bietet einen wunderschönen Blick auf den Fluss, die berühmte Brücke und die Glockentürme der Stadt.

Papstpalast

Nicht vermissen sollte man den Papstpalast, auch wenn er touristisch überlaufen ist. Ab dem 14. Jh. residierten in Avignon insgesamt neun Päpste an. Der Papstpalast ist das steinerne Zeugnis ihres Reichtums und wurde hauptsächlich von zwei Päpsten errichtet: Benedikt XII und Clemens VI. In Revolutionszeiten wurden die Räumlichkeiten als Pferdestall zweckentfremdet.

Heute ist der Papstpalast ein Museum, das man mit Tablets besuchen kann. Diese ermöglichen durch Augmented Reality, die ursprünglichen Räume mit den Möbeln und Dekoration zu Zeiten der Päpsten zu visualisieren. Für Kinder gibt es außerdem noch interaktive Spiele: z.B. eine Schatzsuche, bei der man in jedem Raum Goldmünzen finden muss; oder das „Selfie“ in Papstkleidung, die man als Erinnerung an seine Mailbox schicken kann.
Das Tablet hat auch eine Deutsche Version und ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Rue des Teinturier

Zum Schluss sollte man entlang der „Rue des Teinturiers“ schlendern. Die „Färberstraße“ verströmt ein mittelalterliches Flair. Die Hersteller der so genannten Indienne-Stoffe siedelten sich im 18. Jh. in diesem Viertel an und benutzten das Wasser der Sorgue als Antriebskraft und zum Waschen. Einige Schaufelräder sind noch erhalten. Heute befinden sich in der Straße zahlreiche Cafés, Restaurants und kleine Boutiquen.

Bonus: Unser Geheimtipp für Deko-Fans, Vox Populi

In ihrem Atelier und Showroom in Avignon inszeniert Pascale Palun ein sehr persönliches, poetisches und geheimnisvolles Universum. Verwitterte Materialien, die von Erinnerungen geprägt sind, sind die Rohstoffe der Designerin. In ihren Händen erhalten abgenutzte Gegenstände, die von der vergehenden Zeit zeugen, einen zweiten Atem und werden von einer neuen Geschichte durchdrungen.

Vox populi
35 rue bonneterie, 84000 Avignon

Schleckerpausen

Mittagessen bei Ginette

Für uns eine Evidenz, wenn wir Avignon besuchen: Die großen, reichlich garnierten “Tartines” (Brotaufstriche) machen satt und schmecken einfach super. Eine tolle Adresse für die Mittagspause, bevor es mit dem Sightseeing weitergeht.

Epicerie chez Ginette
25-27 Place des Corps Saints, 84000 Avignon
Jeden Tag geöffnet

Goûter bei Pâtisserie Vernet

Diese Adresse ist ehrlich gesagt eine Empfehlung von einer Freundin, die von Pâtisserie begeistert ist. Der Zitronen-Yuzu-Windbeutel mit Schlagsahne aus weißer Schokolade ist ihr Geheimtipp.

Pâtisserie Vernet
77 Rue Joseph Vernet, 84000 Avignon
Montags geschlossen

Abendessen bei La Cour d’honneur

Eine sehr diskrete Adresse, wo Sie marktfrische Küche genießen können. Wenn Sie die Schwelle eines „hôtel particulier“ (altes Bürgerhaus, heute als historisches Monument eingestuft) überschreiten, befinden Sie sich in einer ruhigen Umgebung. Der Ehrenhof empfängt Sie an schönen Tagen im Schatten von Glyzinien und hundertjährigen Bäumen.

La Cour d’honneur
58 Rue Joseph Vernet, 84000 Avignon

Abendessen mit Ausblick auf der Insel Barthelasse: Le bercail

Auf der großen Terrasse am Ufer der Rhône, im Schatten der hundertjährigen Platanen (500 Jahre), bietet das Restaurant einen wundervollen Blick auf die Brücke St Bénezet und den Rochers des Doms.

Le Bercail
162, chemin des Canotiers – Ile de la Barthelasse, 84000 Avignon

Photo credit: Guillaume Mangeret, manufrakass, rey perezoso, _jaime1, grego1402, Geoff Leeming, Luis Ascenso

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Der See von Sainte Croix: Ruderspaß für die ganze Familie

Der See von Sainte Croix: Ruderspaß für die ganze Familie

Der 1975 in den Schluchten des Verdon gebaute Staudamm Sainte Croix hat einen zehnmal drei Kilometer weiten See geschaffen. Der See ist ein vielgeschätzter Zugang zu den Schluchten des Verdon, die sich dort auf einigen Hundert Metern mit Kanus oder Ruderbooten abwärts befahren lassen.

Der See ist mit seinem türkisfarbenen Wasser Teil einer spektakulären Landschaft und ein entsprechend beliebtes Ausflugsziel. Die südlichen Ufer sind leicht erreichbar. Hier findet man selbst in der Hochsaison ein ruhiges Eckchen zum Picknicken oder Baden.

Mehrere Nautikklubs in Sainte Croix-du-Verdon, Les Salles-sur-Verdon und Bauduen vermieten Tretboote, kleine elektrische Boote und Kanus.

Wir empfehlen Ihnen einen Besuch des reizenden Dorfs Moustiers-Sainte-Marie, das insbesondere für  die Qualität seiner Keramik berühmt ist. Machen Sie auch einen kleinen Abstecher zur Kapelle Notre Dame de Beauvoir und bewundern Sie die Aussicht über das Dorf und den See.

Wanderfreunde finden rund um den See und das Dorf Moustiers-Sainte-Marie zahlreiche Wanderwege. Für Fortgeschrittene gibt es den Sentier Martel, der unten in den Schluchten direkt am Verdon entlangführt. Zweifellos einer der schönsten Wanderwege Frankreichs.

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Villars: Hinter den Kulissen von Jean-Paul’s Bäckerei

Villars: Hinter den Kulissen von Jean-Paul’s Bäckerei

Villars und seine Gemeinde

Unser heutiges Thema bringt uns dieses Mal in Villars im Vaucluse. Ein kleines, typisches Dorf der Provence, mit seinem Springbrunnen auf dem Dorfplatz sowie seiner kleinen Kapelle nebenan. Gegenüber des Brunnens findet man die “Bar des amis”, wo man Mittags und Abends etwas trinken und essen kann, ohne großen Schnick Schnack. Die Bar gehört der Gemeinde und alle 4 bis 5 Jahre wechselt die Leitung. Warum die Besitzer sich so oft ablösen kann sich im Dorf keiner wirklich erklären: manche meinen, die Miete sei zu hoch, andere, dass die ausgewählten Kandidaten meistens zu jung sind und nicht in Villars Karriere machen wollen.

Der Bäcker Jean-Paul

Ein Laden, der aber seit Jahren nicht gewechselt hat, ist die Bäckerei von Jean-Paul. Auf der anderen, gegenüber gelegenen Seite des Springbrunnens findet man die kleine Bäckerei und seinen Bäcker, der meist still und diskret hinter seiner Theke das Brot bedient. Sehr zurückhaltend in seiner Attitüde, gibt Jean-Paul nicht viel von sich Preis. Dabei hat er eine beachtliche Karriere hinter sich.

Immer die gleichen Gesten

Von einer spanisch immigrierten Großfamilie stammend, begann er sehr jung zu arbeiten. Er lernte den Bäckerberuf in Sarrians, wo sein Meister nur mit traditionellen Steinofen und Hefen arbeitete. Und generell sehr klassisch in der Angehensweise. Das erzählte Jean-Paul während er seine Croissants zubereitete. “Siehst du den kleinen Einschnitt, denn ich hier mache? Wenn du den machst, kann man den Croissant einfacher formen. Das war bei meinem Meister verboten, weil es unüblich ist. Er war wirklich alte Schule. Aber jetzt mache ich eh, was ich will” fügte er schmunzelnd hinzu. Bis auf diese Kleinigkeiten hat Jean-Paul aber die alten Herstellungsmethoden fortgeführt, wie zum Beispiel den “Beaucaire”: zwei übereinander aufgestellte Brotteige, die dann seitwärts gebacken werden. Dieses provenzalische Brot gibt es seit dem 15. Jahrhundert und war sehr begehrt, denn das Brot trocknete langsamer aus andere Formen.

Der Steinofen

Jean-Paul backt sein Brot wie kaum noch jemand in der Region: er benutzt einen traditionellen Steinofen, den er Stunden vorher anheizen muss, um die gewollte Temperatur zu erlangen. Seine Arbeit beginnt in der Nacht, wo er anfängt, das Holz zu brennen und nebenbei den vorbereiteten Teig zu formen.

Besonders beeindruckend ist der Moment, wo er gegen 6 Uhr morgens seine Teige in den Ofen schiebt. Die Öffnung des Ofens in Villars ist sehr schmal und der Ofen an sich mehrere Meter tief. Um viele Brote gleichzeitig zu backen, benutzt Jean-Paul meterlange Brotschaufeln, auf welchen er bis zu 5 baguettes einreiht, bevor er diese in den Ofen schiebt. Wenn man die Bäckerei betritt, sieht man seine Schaufeln über den Ofen hängend und kann sie bewundern.

Die Bäckerei macht auf

Kurz später kommt der Moment, wo alles schnell geht, denn es ist auch die Zeit, wo die ersten Stammkunden von Villars ankommen, um Brot zu kaufen oder einen Kaffee zu trinken und zu plaudern, bevor es auf die Arbeit geht. Und die kleine Espressomaschine von Jean-Paul war an dem Morgen besonders erfolgreich, weil die “Bar des amis” geschlossen hatte. Der Grund: ein erneuter Besitzerwechsel. Und auch in der Boulangerie wurde darüber gesprochen:

“Hé Jean-Paul! Hast du auch gehört, wer die ‘Bar des amis’ übernimmt? Es ist der Kellner von ‘La Fontaine’. Mensch, ich weiss nicht so recht, ob das eine gute Entscheidung war… Ich meine, er kommt nicht wirklich aus Villars, aber mal sehen, wie sich das alles entwickelt! Allez, ich muss los, bis morgen!”

Jean-Paul nickte, ordnete sein Brot, verteilte Kaffee und arbeitete still weiter. Er wusste seit zwei Wochen Bescheid.

Wann kann man bei Jean-Paul sein Brot kaufen?

Jean-Paul heizt seinen Ofen nur ein Mal am Tag an, deswegen kann es sein, dass vieles um 16:00 Uhr schon verkauft wurde. Frühaufsteher können meistens um 7 Uhr Jean-Paul noch beim backen beobachten. Nachmittags ist seine Boulangerie geschlossen, damit er schlafen kann.

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
7:00 Uhr bis 12:30 Uhr, dann 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag, Sonntag
7:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Mittwoch
Geschlossen

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Ockerfelsen: Unglaubliche Farben in der Provence

Ockerfelsen: Unglaubliche Farben in der Provence

Die Gegend von Apt, zwischen Roussillon, Gargas bis nach Rustrel ist berühmt für die braunrote Erde, die Landschaft und Häusern zauberhafte Farbtupfer verleiht. Einzigartige Farbtöne von Hellgelb, Beige, Goldgelb, Rot, Violett, Braun und Grün kommen als natürliche Erdfarben vor. Eisenoxidvorkommen sind für die Verfärbung der Erde verantwortlich, aus der man seit Urzeiten natürliche Pigmente zur Herstellung von Farben und Putzen gewinnt und die ungewöhnliche Farbigkeit eine besondere Sehenswürdigkeit für die Besucher dieser Gegend darstellt.

Bekanntester Abbauort in Europa ist die Region um Roussillon. 

Das Dorf Roussillon hat sich ganz in die Farbtöne gekleidet, für die es berühmt ist, und beeindruckt mit ockergelben und ockerroten Fassaden. Hier befindet sich in der ehemaligen Fabrik Mathieu « Le Conservatoire des ocres et pigments appliqués », das Conservatorium für Ocker und angewandte Farben, eine Art Ockermuseum und Ockerforschungsstätte. Hier dreht sich alles um Farben! 

Das ganze Jahr über werden Vorträge und praktische und künstlerische  Kurse zu verschiedenen Themen der Farbe angeboten: Konferenzen, Demonstrationen, Tage der offenen Tür und spezielle Veranstaltungen  füllen den Kalender!

Aktuelle Informationen unter www.okhra.com 

Ein eindrucksvolles, ebenfalls aufgegebenes Abbaugebiet liegt etwa 20 km östlich von Roussillon im Colorado bei Bouvène, südlich von Rustrel. Diese Vorkommen wurden schon in der Römerzeit genutzt, dann aber vergessen und erst 1780 wiederentdeckt.

Ein Besuch lohnt sich und ist für Kinder und Junggebliebene ein Riesenspaß, allerdings sollten sie für eine Wanderung durch das Ockerland unempfindliche oder gut waschbare Kleidung anziehen, denn der feine Pigmentstaub ist sehr anhänglich.

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Märkte der Provence: Wo kann man schlendern?

Märkte der Provence: Wo kann man schlendern?

Was ist der Midi ohne seine farbenfrohen Märkte? 

Ein ganz besonderes Flair verbreiten die zahlreichen Wochen- und Bauernmärkte in Ihrer Urlaubsregion. Ob ganzjährig oder nur im Sommer, in der Vegetationszeit, um die saisonal reifenden Gemüse und Früchte vor Ort zu vermarkten: mit ihrer Fülle und Farbigkeit präsentieren sie mediterranes Klima und Lebenskultur. Manchmal hat man einfach Lust, sich in eines der einladenden Straßencafes zu setzen und nur die Atmosphäre aufzusaugen, einen Pastis oder Café crème  zu sich nehmen und die Seele baumeln lassen.

Provenzalische Märkte im Luberon

Montag: morgens in Cadenet, Cavaillon und Lauris

Dienstag: morgens in Cucuron, Gordes, La Tour d’Aigues

Mittwoch: morgens in Pertuis, ab 17 Uhr in Coustellet (Juni bis August)

Donnerstag: abends in La Motte d’Aigue (Juni bis September)

Freitag: morgens in Carpentras, Bonnieux, Lourmarin, Pertuis

Samstag: morgens in Apt (ein 800 Jahre alter Markt), Pertuis, Cadenet (Mai bis Oktober)

Sonntag: morgens in L’Isle-sur-la-Sorgue (mit ganztägigem Antiquitätenmarkt), Coustellet (April bis Dezember, absolut empfehlenswert)

Provenzalische Märkte in den Alpilles

Montag: morgens in Fontvieille, ab 17 Uhr in Saint Etienne-du-Grès 

Dienstag: morgens in Eygières und Le Paradou, ab 17 Uhr in Saint Etienne-du-Grès

Mittwoch: morgens in Arles, Mouriès und Saint Rémy, ab 17 Uhr in Fontvieille (30.06. – 01.09.) und Saint Etienne-du-Grès

Donnerstag: morgens in Maussane-les-Alpilles, ab 17 Uhr in Saint Etienne-du-Grès

Freitag: morgens in Eygalières, Fontvieille und Eyrargues, ab 17 Uhr in Saint Etienne-du-Grès

Samstag: morgens in Arles (er erstreckt sich über 2 km boulevard des Lices und avenue Èmile Combes), ab 17 Uhr in Saint Etienne-du-Grès

Sonntag: morgens in Châteaurenard

Provenzalische Märkte an der Côte d’Azur

Täglich morgens in Antibes (Cours Masséna), Sainte-Maxime (sehr belebte Markthalle), Saint-Raphael (Place de la République, Pace Victor Hugo und Vieux Port), Toulon (Cours Lafayette, außer montags).

Dienstag: morgens in Bormes-les-Mimosas (Pin-de-Bormes), Cotignac, Fayence, Lorgues, Saint-Tropez 

Mittwoch: morgens in Aups, Bormes-les-Mimosas (vieux village), Brignoles, Cogolin, Draguignan, Fréjus, La Garde-Freinet, Sanary-sur-Mer, Tourtour 

Donnerstag: morgens in Bargemon, Fayence, Grimaud, Le Lavandou, Ramatuelle, Villecroze

Freitag: morgens in Le Beausset, Entrecasteaux, Le Luc, Roquebrune-sur-Argens, Sainte-Maxime  

Samstag: morgens in Aups, Barjols, Brignoles, Callas, Cogolin, Fayence, Fréjus, Hyères , Saint-Tropez, Tourtour 

Sonntag: morgens in Le Beausset, La Croix-valmer, Draguignan, Fréjus, La Garde-Freinet, Port-Grimaud,  Ramatuelle

Versäumen Sie auch auf keinem Fall den Wochenmarkt samstags in Aix-en-Provence rings um den Justizpalast herum. In Aix finden auch täglich mehrere Märkte statt (place Richelme, place de la Madeleine oder place des Pêcheurs).

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