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Urlaub mit Hund: welche Strände besuchen?

Urlaub mit Hund: welche Strände besuchen?

Nehmen Sie Ihren Hund sorgenfrei und kostenlos mit in den Urlaub. 

Im Vergleich zu einem engen Hotelzimmer bietet ein Ferienhaus Platz und genügend Auslauf  im eigenen Garten für Ihren Hund. Sie müssen nicht auf andere Gäste achtgeben und können Ihren Tagesablauf nach Lust und Laune planen. Und da Sie sich meistens auf dem Land befinden, bieten sich zahlreiche Spazierwege unweit von Ihrem Ferienhaus an.

In der Hochsaison (Juli und August) ist das Mitbringen von Tieren an den meisten Stränden der Côte d’Azur verboten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht von Stränden, an denen an der Leine geführte Hunde zugelassen sind. Außerhalb der Hochsaison sind Hunde fast überall erlaubt.

Bandol

Nur an den Kieselstränden

Cagnes-sur-Mer

Von der Pferderennbahn bis nach Villeneuve Loubet

Fréjus

Plage des Esclamandes, an der Leine

La Ciotat

Strand der Ile verte

Le Lavandou

Plage de l’Anglade

Menton

Strandpromenade Reine Astrid, links vom Hafen Garavan.

Promenade du soleil, gegenüber dem Spielkasino.

Roquebrune Cap Martin

Strand zwischen Roquebrune und Menton

Sainte-Maxime

Plage de la Garonnette et des éléphants, an der Leine

Saint-Raphael

Nur am Felsenstrand,

Blindenhunde sind überall erlaubt

Toulon

„Anse des Pins“ (Les Pins-Bucht)

Villefranche-sur-Mer

Plage des Marinières

Villeneuve Loubet

Plage de Vaugrenier



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Soupe au pistou: Gemüsesuppe aus der Provence

Soupe au pistou: Gemüsesuppe aus der Provence

Pistou ist ein Verwandter des Pestos. Pistou wurde im Mittelalter in die Gastronomie von Nizza aufgenommen und unterscheidet sich nicht wesentlich vom genuesischen Pesto. Letzteres enthält im Gegensatz zu ersterem Pinienkerne, Parmesan und Pecorino.

Pistou ist eine Ableitung von „pistare“ („mahlen“). 1931 schrieb Auguste Brun zum ersten Mal den Ausdruck „Soupe de pistou“ (Pistou-Suppe). Er spricht von einer Sauce aus zerstoßenem Basilikum, Salz, Knoblauch und Olivenöl.

Pistou-Suppe wird in der Regel im Sommer genossen. Die Suppe hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Jeder Koch hat sein eigenes Rezept.
Traditionell wird zur Pistou-Suppe Wein serviert.

Sie brauchen:

  • 2 kg Kartoffeln
  • 1 Stange Lauch
  • 250 g Möhren
  • 250 g grüne Bohnen
  • 250 g getrocknete weiße Bohnen
  • 250 g getrocknete rote Bohnen
  • 250 g Zucchini
  • 3 Tomaten, geschält
  • 2 Zwiebeln
  • 150 g Vermicelli
  • Meersalz
  • 6 Knoblauchzehen
  • 40 frische Basilikumblätter
  • Olivenöl, Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 350 g frisch geriebener Parmesan

Das Gemüse putzen und würfeln. Die Kartoffeln, die Möhren, den Lauch, die Zwiebeln und die getrockneten Bohnen in einem Suppentopf mit gesalzenem Wasser 50 Minuten kochen lassen.

Das restliche Gemüse hinzufügen und weitere 40 Minuten köcheln lassen. Die Nudeln in die Suppe streuen und diese noch 5 Minuten kochen, bis die Pasta und das Gemüse richtig gar sind.

Das Pistou wird wie folgt bereitet: Den Knoblauch mit dem Basilikum im Mörser zu einer Paste zerreiben. Das Öl nach und nach hinzugießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Pistou zur Suppe geben und gründlich einrühren. Mit Parmesan bestreuen.

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Côte d’Azur: Eine kurze Geschichte

Côte d’Azur: Eine kurze Geschichte

Die Geschichte der Côte d’Azur beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Engländer nahmen zu jener Zeit nämlich die Gewohnheit an, den Winter im südländischen Küstengebiet zu verbringen, um ihre Tuberkulose zu pflegen. So erstaunlich es auch sein mag: Die Côte d’Azur, die die Engländer schon damals French Riviera nannten, begann ihre glänzende Karriere als Sanatorium für die reichen Untertanen ihrer Majestät. 

Die heutige Côte d’Azur war zu jener Zeit eine weite, wilde Gegend. Marseille, Hyères, Antibes und Nizza wurden zwar allesamt im Altertum gegründet, ihr Umland jedoch war abgesehen von einigen armen Fischerdörfern vollends unbesiedelt. Entsprechend war eine Reise von London bis nach Nizza damals ein 15-tägiges Abenteuer.

Tatsächlich begann die Entwicklung der Côte d’Azur 1864 mit dem Ausbau der Eisenbahn bis nach Nizza, d.h. 30 Jahre nachdem Lord Harry Brougham Cannes entdeckt hatte und aus diesem bescheidenen Fischerdorf den größten Konkurrenten Nizzas gemacht hatte.

1887 entstand dann der Name Côte d’Azur unter der Feder von Stephen Liegeard. 1904 wurde dieser Name mit der Veröffentlichung eines „Die Côte d’Azur“ betitelten Reisehandbuchs des Fremdenverkehrsvereins von Nizza offiziell.

Damals und bis zum ersten Weltkrieg beschränkte sich der Tourismus auf die Wintersaison. Im Sommer waren die Hotels geschlossen und die Côte d’Azur ihren Bewohnern überlassen.

Zwischen den beiden Weltkriegen kam es zu einer grundlegenden Veränderung betreffend die Herkunft und den sozialen Stand der Besucherschaft: Die amerikanischen Künstler begannen, die Côte d’Azur zu bereisen und trugen maßgeblich zu ihrer Ausstrahlung bei. Ab 1936, Jahr der Einführung des ersten bezahlten Urlaubs, wurde die Côte d’Azur auch außerhalb der Aristokratie und dem wohlhabenden Bügertum populär. Heute besucht die ganze Welt die Côte d’Azur, die es mit ihren zahlreichen Kongressen und Festspielen versteht, konstant die Anzahl ihrer Besucher zu erhöhen. Entsprechend hat sich auch der Flughafen Nizzas zum zweitwichtigsten Frankreichs entwickelt.

Die Côte d’Azur verdankt ihre Weltgeltung nicht nur ihrem milden Klima und der Schönheit ihrer Landschaften, sondern auch den internationalen Filmfestspielen von Cannes und dem Grand Prix von Monaco.

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Kap Antibes: Was gibt es zu sehen?

Kap Antibes: Was gibt es zu sehen?

Das Kap Antibes ist zusammen mit Kap Ferrat, Kap Aïl und Kap Martin eines der wichtigsten der Côte d’Azur. Über Jahrhunderte hinweg war Antibes die einzige größere Stadt zwischen Nizza und Marseille, und das Halbinsel-Kap eine gänzlich wilde Gegend. Erst von der Mitte des 19. Jahrhunderts an begann man, das Kap zu erschließen und aufwendige Villen zu bauen. Erlesenheit und Reichtum sind hier seither tonangebend. 

Sie werden einen ganzen Tag brauchen, um die Sehenswürdigkeiten des Kap Antibes zu besichtigen. Tagsüber können Sie beispielsweise den Leuchtturm oder die daneben gelegene Kapelle Notre Dame des Amoureux besuchen. Der Leuchtturm bietet einen wunderbaren Blick auf das Mittelmeer, die Altstadt von Antibes sowie ihr gebirgiges Hinterland, das Seebad Juan les Pins, die Bucht von La Garoupe und die Insel von Lérins in der Bucht von Cannes. 

Man kann den Leuchtturm zu Fuß erreichen, indem man die innerhalb des Kap Antibes gelegenen Straßen benutzt. Der Spaziergang ist jedoch nicht von großem Interesse, und wir empfehlen daher, mit dem Auto zu fahren. So sparen Sie Kräfte für den Küstenpfad Sentier des Douaniers, zweifellos einer der schönsten und spektakulärsten der Côte d’Azur. Der Küstenpfad führt Sie zur Bucht der Milliardäre, eine der geheimsten und schönsten Buchten der Côte d’Azur.

Je nach Jahreszeit werden Sie für den Rundgang anderthalb bis zwei Stunden benötigen (Start und Ankunft am Strand von La Garoupe). Der Weg ist uneben und manchmal sehr schmal. Ziehen Sie daher gute Schuhe an, und nehmen Sie ausreichend Wasser mit. Vermeiden Sie den Pfad außerdem bei schlechtem Wetter: Die Wellen können den Weg überfluten und Sie trotz entsprechender Schutzmaßnahmen mitreißen. 

Machen Sie schließlich auch einen kleinen Abstecher zum botanischen Garten der Villa Thuret und zur prächtigen Villa Eilen Roc, ein neoklassizistisches Meisterwerk der Belle Epoque mit wunderbarem Park am Meer. Die auf einem Felsvorsprung liegende Villa überragt das Meer um dreißig Meter und bietet eine schöne Aussicht auf das Mittelmeer und den Garten.  

Photo credits: Fred Romero, Acebal

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Aprikosen Tarte: Ein französischer Genuss

Aprikosen Tarte: Ein französischer Genuss

Im Sommer gibt es in der Provence leckere, saftige Aprikosen. Genießen Sie die herrlichen Früchte und probieren Sie dieses typisch südfranzösische Rezept:

Sie brauchen:

  • 220 g gemahlene Mandeln
  • 3 Eier
  • 90 g Butter
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g Lavendelhonig
  • 1 TL Lavendelblüten
  • 12 Aprikosen, entsteint und geviertelt

Und so wird es gemacht:

Die Mandeln mit den Eiern, der zerlassenen Butter, dem Puderzucker, der Prise Salz, dem Lavendelhonig und den Lavendelblüten verrühren. Den Teig in eine eingefettete Tortenbodenform füllen.

Die Aprikosen in Kreisen darauf setzen und leicht eindrücken. Den Kuchen bei 180°C etwa 45 Minuten backen.

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Brantes: Das Dorf in den Sternen

Brantes: Das Dorf in den Sternen

Heute geht es nach Brantes, am anderen Ende des Vaucluse, für einen kleinen Spaziergang.

Wie ein tapferer Wächter hängt Brantes über dem Tal des Toulourenc. Ein sehr kleines Dorf an der Grenze zum Departement Drôme, das ursprünglich von Kunsthandwerk, Ziegenzucht und Käseherstellung lebt.

Im Dorf krönen Gassen, gewölbte Durchgänge und alte Steinhäuser ein Schloss, von dem aus Sie einen herrlichen Blick auf den Ventoux genießen können. Sie können einige Handwerkswerkstätten entdecken, in denen Fayence, Töpferwaren und Santons dekoriert werden. Es ist ein Adlernest, das von den Künstlern auserwählt wurde.

Wenn Sie durch die Gassen schlendern, werden Sie bestimmt an dem Atelier Gilles/Wieman vorbeikommen. Martine Gilles hat diese Töpferei schon 1975 in Brantes eröffnet und arbeitet mit Leidenschaft an ihre Kreationen mit Jaap Wieman, der sich ihr 1978 anschloss. Leider konnten wir vor Ort keine Fotos schießen, denn Martine Gilles hat leider schon schlechte Erfahrungen mit Fälschungen gehabt, aber die wunderschönen, phantasievollen Töpfereien lohnen sich.

Unter dem Atelier gibt es etwas Besonderes, was die Töpfer nur an Wochenenden öffnen: “Chez Martine”. Ein besonderer Aussichtspunkt (Belvédère) mit guten Produkten aus dem Tal, die Sie auf den hübschen Tellern des Ateliers verspeisen können… Der Ausblick ist grandios und kann mit dem “jardin sur le toit” von Saignon konkurrieren (und weniger “Schickimicki”).

Der Mont Ventoux könnte sich eigentlich keinen besseren Nachbarn wünschen…. alles ist niedlich und authentisch in Brantes, das noch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Die 2817 ha große Gemeinde, die sich von den Grenzen der Drôme bis zum Kamm des Ventoux erstreckt, zählt derzeit ungefähr 68 Einwohner, beherbergt die interkommunale Schule und verfügt über eine Postagentur.

Unser Geheimtipp: Brantes dans les étoiles

Falls Sie zur Winterzeit im Vaucluse sein sollten, organisiert Brantes im Dezember “Brantes sous les étoiles” (Brantes in den Sternen): Ein Abendfestival über mehrere Tage, wo das ganze Dorf von Girlanden beleuchtet wird und die lokalen Künstler ihre Türen öffnen. Für „Brantes dans les étoiles“ öffnen sie ihre Werkstätten für nächtliche Besucher und erzählen mit Leidenschaft von ihrer Welt. Dort entdeckt man einen Tapezierer, hier einen Instrumentenbauer, einen Keramiker oder auch einen Weber…

Der Bäcker aus dem Nachbardorf reist extra an und die zwei Restaurants laden Sie ein, die kleinen Gerichte zu probieren, während in den Häusern Suppen, Kräutertees, Schokolade und Glühwein dampfen.

Sie befinden sich außerhalb der Zeit, die Provence der Einheimischen, die von der imposanten Silhouette des Mont Ventoux geschützt wird…

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Isle-sur-la-Sorgue: 6 Gründe, diese Stadt in der Provence zu besuchen

Isle-sur-la-Sorgue: 6 Gründe, diese Stadt in der Provence zu besuchen

Grund 1
Entlang den Wasserrädern spazieren gehen


Es sprudelt und plätschert überall in der Stadt. Ihr Fluss, die Sorgue, weitet sich in allen Ecken aus. Wassermühlräder, kleine Brücken und Restaurantterrassen am Flussufer runden das Bild malerisch ab. Dieser Wasserreichtum gründete auch den Wohlstand der Bürger vor über einem Jahrhundert. Tatsächlich war L’Isle-sur-la-Sorgue zunächst für ihre Fischerei bekannt und über hunderte Familien fischten Krebse aus den Kanälen, um sie auf Märkten zu verkaufen. Später wurden Wasserräder für die Textilindustrie angebaut und die Stadt erlangte einen Ruf u.a. als Teppichhersteller. Heute ist das Gewerbe nur noch Passé, aber am Nationalfeiertag (14. Juli) gibt es heute noch Bootsparade, Fischerstechen und Wettfahrten zum Anlass.

Grund 2
Kunst- und Vintage Objekte aufstöbern

Antiques Arts & You, die internationale Antiquitäten- und Trödelmesse in L’Isle-sur-la-Sorgue, verwandelt die Stadt in einen riesigen Kunstmarkt unter freiem Himmel zur Ostern.

L’Isle-sur-la-Sorgue ist der drittgrößte Handelsplatz für Antiquitäten und Trödel in Europa und empfängt auf seinen jährlichen Messen mehr als 100 000 Schnäppchenjäger aus der ganzen Welt. 200 Aussteller aus Frankreich und Europa und 250 Antiquitäten-, Kunst- und Dekorationsgeschäfte der Stadt stellen ihre schönsten Objekte und Fundstücke im Parc Gautier, an den Ufern der Sorgue, in den Antiquitätendörfern und auf den Straßen aus. Experten stehen Fachleuten und Schnäppchenjägern zur Verfügung, um sie über den Ursprung und die Echtheit der auf der Messe ausgestellten Gegenstände zu informieren.

Grund 3
Die “petite curieuse” besuchen

Odile’s Laden muss man sich verdienen, denn anders als die anderen Läden liegt dieser nicht sichtlich entlang der Sorgue, sondern in einer kleinen Gassen der Innenstadt. Ohne Schaufenster führt ihre Eingangstür direkt auf einen kleinen, ruhigen Innenhof, der von Schätzen überquillt. Die Besonderheit von der „Petite Curieuse“? Odile gibt den Objekten meist ein neues Leben, indem sie diese für eigene Kreationen benutzt. Altes Tapetenpapier wird zum Notizheft umgewandelt, oder benutzte Malbürsten werden wie Kunststücke aufgehängt. Zwei flauschige Katzen bewegen sich außerdem frei herum als wäre der Ort ihr Reich und machen auch gerne mal ein Nickerchen auf den ausgestellten Objekten.

Für die, die neugierig geworden sind: beim nächsten Besuch 23 rue République vorbeischauen, es lohnt sich! Und sonst gibt es ebenfalls Odiles Instagram Account, wo man ihre Schätze bewundern kann: @odile_bouscarat

Grund 4
Einen (sehr) hohen Altar besichtigen

Die Stiftskirche Notre-Dame-des-Anges in L’Isle-sur-la-Sorgue ist aufgrund ihrer reichen Innenausstattung ein außergewöhnliches Bauwerk. Sie ist ein wichtiges Zeugnis des Barocks in Südfrankreich.

Die strenge Fassade lässt den Reichtum der Innenausstattung nicht erahnen: große Gemälde der besten Maler, Statuen, Wanddekorationen, geschnitzte Holzarbeiten, ein atemberaubendes Altarbild von fünfzehn Metern Höhe und zweihundertzweiundzwanzig Engelsfiguren, die Maria in den Himmel begleiten.

Die im 15. Jahrhundert erbaute Mentasti-Orgel ist als historisches Monument inventarisiert.

Grund 5
Kanufahren mit der Familie, Freunden oder zu zweit

Kanu entlang der Sorgue fahren ist sicherlich ein Abenteuer für Groß und Klein! Der Kanu-Kajak-Club von L’Isle sur la Sorgue lädt auf eine Entdeckungsreise ein. Während einer zweistündigen Fahrt genießt man die außergewöhnlichen Landschaften. Ob Freizeitsport, Wettkampf, Einführungskurse, oder Familientour zwischen Fontaine-de-Vaucluse und L’Isle-sur-la-Sorgue, es ist für jeden etwas dabei.

Begleitet von diplomierten Fachleuten und zugänglich ab 6 Jahren (die schwimmen können). Das Ganze findet in einer einladenden und geselligen Atmosphäre statt.

Wann? Vom 15.05. bis 15.10. von 9 bis 18 Uhr. Wie viel? Erwachsene: 23€.

Kinder unter 13 Jahren: 13€.

Falls Sie Hilfe brauchen, buchen wir gerne auch für Sie. Sprechen Sie uns an!

Grund 6
Und nicht zuletzt: einen Picknick entlang der Sorgue organisieren

L’Isle-sur-la-Sorgue ist ein Paradies für Feinschmecker. Vom semi-gastronomischen Restaurant bis hin zur feinen Epicerie, die Stadt lässt keine Wünsche offen. Der Sonntagsmarkt gehört zu den schönsten der Provence.

Unser Insidertipp: Bei der Epicerie Olive et Raisin vorbeischauen. Sie bieten Ihnen neben den “planches” auch hochwertige Picknick-Körbe an, die Sie vor Ort genießen oder mitnehmen können. Bei Olive et Raisin können Sie Ihre Körbe auch selbst zusammenzustellen!

Adresse: 1 rue Théodore Aubanel; Geöffnet Montags und Dienstags von 9 Uhr 30 bis 19 Uhr 30 und Mittwochs bis Sonntags 9 Uhr 30 bis 22 Uhr.

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Der Charme der provenzalischen Landhäuser

Der Charme der provenzalischen Landhäuser

Die Landhäuser der Provence verströmen südliches Flair. Im Hausinnern herrscht nüchterne Eleganz, im Garten ergänzen Tontöpfe, alter Stein und Schmiedekunst erfolgreich das Dekor. Und weil südfranzösische Landhäuser so ganz im Zeichen des Authentischen und der Tradition stehen, zählen die Kunsthandwerker zu den großen Schätzen der Provence. Besuchen Sie unbedingt ihre Werkstätten. Und stöbern Sie bei Gelegenheit auch einmal bei den Antiquitätenhändlern von Isle-sur-la-Sorgue…

Provenzalische Möbel

Traditionelle provenzalische Möbel können Sie im Museum Louis-Vouland in Avignon entdecken oder auch bei der Besichtigung der zahlreichen Schlösser der Provence. Meist sind die Stücke aus Obstholz gearbeitet und mit Blumen und Blätterornamenten verziert. Manchmal kommt auch noch eine in warmen Farben gehaltene Verzierung dazu.

Typische Stoffe

Im 19. Jahrhundert begann in der Provence die Seidenraupenzucht, und entsprechend entwickelten sich Seidenwebereien.

Lange zuvor hatte man in Avignon und Orange jedoch bereits mit der Herstellung bemalter Baumwollstoffe begonnen. Da diese die Motive der aus Indien importierten Gewebe imitierten, trug ihnen dies den Namen „indiennes“ ein. Noch heute findet man die Stoffe in vielen Läden, wobei wir denen der Firma Souleiado den Vorzug geben. 

Auch die „boutis“, diese wohlbekannten, handgesteppten Tagesdecken, dürfen in der Einrichtung eines provenzalischen Landhauses nicht fehlen. Man findet sie problemlos und in vielen verschiedenen Farben auf den provenzalischen Märkten.

Schmiedeeisen, ein Muss

Geländer, Pergolas, Tische, Stühle… Schmiedeeisen findet überall Verwendung. Bei den Handwerkern können Sie auch kleinere Gegenstände als Mitbringsel beziehen.

Tontöpfe und Keramik

Es gibt unzählige Töpfer und Keramiker in der Provence – Sie haben die Qual der Wahl! Fast jedes kleines Dorf hat seine Töpferei, und jeder Töpfer besitzt seinen eigenen Stil.

Ton wird neben Geschirr auch zu Ziegeln oder zu Fliesenböden verarbeitet, und trägt auch in dieser Form zur warmen Atmosphäre der provenzalischen Landhäuser bei.

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Barbecue: Alles für einen gelungenen Grillabend in der Provence

Barbecue: Alles für einen gelungenen Grillabend in der Provence

Die schönen, sonnigen Tage stehen vor der Tür und es wird immer schwieriger, einen Barbecue Abend hier in der Provence zu verweigern! (Wahrscheinlich ist das in Deutschland genauso!)

Also haben wir uns gedacht, dass wir für diese Ausgabe mal ganz pragmatisch werden und Ihnen einige Tipps geben, wie man sich in Frankreich auf solche Abende vorbereitet.

Das (Wurst)dilemma : Chipolata oder Merguez?

In Frankreich gibt es bei weitem nicht die gleiche Wurstauswahl wie in Deutschland. Die meisten Franzosen bestellen Chipolata und/oder Merguez. Der Unterschied?

Die Chipolata hat einen Durchmesser von 2 bis 2,5 cm und eine Länge von 15 bis 20 cm. Sie kann einfach aus Schweinefleisch zubereitet oder mit aromatischen Kräutern gewürzt werden: Thymian, Lorbeer, Salbei… Sie eignet sich sehr gut für Kinder und Menschen, die nicht unbedingt starkes Fleisch genießen.

Merguez besteht aus Hackfleisch, Rind- oder Hammelfleisch. Ihre mehr oder weniger dichte rote Farbe ist auf die Gewürzmischung im Fleisch zurückzuführen. Die wichtigsten Gewürze sind gemahlene Chilischoten, Paprika, Kreuzkümmel und Koriander. Je nachdem, wie sehr Sie Gewürze mögen, wählen Sie die Merguez nach Farbe und Fleisch aus. Je dichter die rote Farbe, desto ausgeprägter sind die Gewürze und desto schärfer die Merguez.

Wo kann man am Besten sein Fleisch einkaufen?

Auf dem Markt

Was gibt es besseres, als auf dem Markt zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und nebenbei Fleisch und frisches Gemüse einzukaufen, um dann alles zu Hause vorzubereiten? Die Liste aller Märkte haben wir hier aufgeführt.

Maison Gustave “Gouin”

Ein kleiner Dorfladen in Coustellet, gegründet 1928, der sich zu einem schicken Laden entwickelt hat, mit einer Metzgerecke, hübschen Nudelgerichten, einem Weinkeller mit Flaschen aus allen Anbaugebieten, den edelsten, aber nicht immer und nicht den bekanntesten, Käse und Wurstwaren. Kurzum, das Lokal, das gleichzeitig ein Feinkostgeschäft und ein (sehr) gutes Restaurant ist.

47 A allée des Micocouliers, 84660 Maubec
Sonntag Nachmittags und Montag Nachmittags geschlossen

Boucherie Malavard

Seit 1979 und vier Generationen bietet das Haus Malavard Qualitätsfleisch und -produkte an. Eine wahre Institution in Apt.

8 Rue de la Sous-Préfecture, 84400 Apt
Montags ganztätig und Sonntag Nachmittags geschlossen

Chez Omar

Chez Omar ist eine preisgünstige Adresse, wenn Sie gerne Merguez und Lamm auf den Grill anbraten (für andere Fleischsorten weniger zu empfehlen). Die Halal Metzgerei befindet sich in Apt und das Personal ist sehr freundlich. Da Chez Omar ebenfalls ein begehrter Ort für die Einheimischen ist, muss man oft mit einer Warteschlange rechnen.

196 Quai de la Liberté, 84400 Apt
Montags geschlossen

Für Vegetarier / Veganer:

In Apt gibt es einen großen Bioladen (Luberon Bio), der auch viele Tofu-Optionen anbietet.

266 Av. de Roumanille, 84400 Apt
Sonntags geschlossen

Und als Beilage: Ratatouille oder Tian?

Auf den ersten Blick scheinen Ratatouille und Tian dasselbe zu sein. So sehr, dass ihre Namen oft austauschbar verwendet werden. Traditionell gibt es jedoch einige Unterschiede zwischen den beiden Gerichten.

Ursprünglich ist Tian ein geschichtetes Gericht mit dünnen Gemüsescheiben (Zucchini, Tomaten, Aubergine) auf einer Tomatensauce. Ratatouille verwendet ähnliche Zutaten (man fügt noch Paprika hinzu, was es im Tian nicht gibt), wird aber wie ein Eintopf zubereitet. Das Gemüse wird separat angebraten und dann in einen Topf gegeben, um es zu vermengen. Hier unsere Ratatouille-Version

Und zum Apéritif?

Dieser Artikel wird wieder einmal zu lang, wie ich gerade bemerke, deswegen heben wir uns eine detaillierte Weinauswahl für ein nächstes Mal auf. Sei hier nur angemerkt, dass es den “Cave de Sylla (406 Av. de Lançon, 84400 Apt) gibt. Die korporative Weingesellschaft bietet simple, lokale Tafelweine, der sich für einen ungezwungenen Grillabend gut eignen.

Zu knabbern gibt es ansonsten auf den lokalen Märkten tolle “Anti-pasti” für einen gelungen Apéritif:

  • Die famose Tapenade (Olivenpaste). Passen Sie auf, dass diese nicht zu salzig ist (in einigen Versionen gibt es Anchovis)

  • Oliven natürlich!

  • “Caviar d’Aubergine” (Auberginen-paste) ist eine tolle Alternative für die, die Oliven nicht mögen

  • Die “dents d’ail” oder “ail confit” gehören zu meinen absoluten Favoriten: eingelegte Knoblauchzehen, ein wahrer Genuss!

  • Es gibt aber so viele verschiedene Pasten auf den Marktständen, und oft kann man alles kosten, also bloß nicht zurückhalten!

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Marseille: Ideen für einen Tagesausflug

Marseille: Ideen für einen Tagesausflug

Kaum 2 Stunden Auto vom Luberon entfernt, und dennoch von vielen Urlaubern verachtet, weil “zu dreckig” oder gar gefährlich. Dabei hat Marseille so viel zu bieten: Kultur, Gastronomie, schöne Badebuchten und tolle Wanderungen. Hier listen wir einige Ideen, die man umsetzen sollte.

Ankommen und auf zum Vieux Port

Wenn Marseille eine Postkarte wäre, dann wäre der “vieux port” (alter Hafen) bestimmt darauf abgebildet. Der kleine Hafen mit seinen vielen angedockten Segelbooten und die Cafés laden zum Spaziergang ein. Ganz idyllisch gelegen gibt es den Caravelle. Im ersten Stock liegt das gut versteckte Restaurant, dessen Eingang nicht einfach zu finden ist. Hoch über dem alten Hafen und auf die “Bonne Mère”* schauend kann man einen guten aïoli bestellen, oder sich Abends auf Cocktails einlassen. Da der Ort klein ist, kann es auch vorkommen, dass das Restaurant schon ausgebucht ist, wenn man anruft. Alternativ haben wir noch einen super Tipp: l’Epicerie l’Idéal (11 Rue d’Aubagne, 13001 Marseille) in der Nähe von la Maison Empereur (Laden, den wir später erwähnen).

*Notre-Dame de la Garde, im Volksmund La Bonne Mère – „die gute Mutter“, ist eine Marien-Wallfahrtskirche in Marseille.

Im Panier schlendern

Das Quartier du Panier liegt nördlich des Alten Hafens im 2. Arrondissement und wird von den Einheimischen knapp „Panier“ genannt. Hier entstanden die ersten Besiedelung Marseilles: Die Grundrisse der Straßen und Treppen entsprechen zum großen Teil der griechischen Zeit. Die heutigen Häuser stammen überwiegend aus dem 18., einige aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Lange hatte der Panier eine schlechten Ruf und Touristen scheuten sich vor der Gegend. Renovierungen und ein Luxushotel haben aber dieses Viertel komplett verändert und nun gehört es zu einer der lebhaftesten Orte der Stadt: die Alten reden in den Straßencafés über Fußball, es wird mit weit geöffneten Fenstern gelebt und man hört immer den Fernseher, die Musik… Schöne Graffitis schmücken die Mauern und viele Handwerker haben sich dort niedergelassen: Keramisten, Schmuckhändler, Designer…

Wir empfehlen die Messerschmiede “La coutellerie du Panier” (22 Rue du Panier, 13002 Marseille). Die Werkstatt befindet sich direkt im Laden, sodass man den Handwerkern beim Schmieden und Formen der Kreationen über die Schulter schauen kann. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, einen Tag lang mit den Schmieden sein eigenes Messer hand zu fertigen.

Ebenfalls einen Abstecher Wert: das Atelier Celadon (40 Rue Sainte-Françoise, 13002 Marseille) für Keramik und Designer Objekte.

La Maison Empereur, die größte Fundgrube der Welt!

Unweit der Canebière, einer der großen Hauptstraßen, gibt es einen Laden über mehrere Etagen, la Maison Empereur. Es ist die erste “Quincaillerie” (Blech-und Metallwarenladen das sich auch mit der Zeit zum großen Basar verwandelt hat) Frankreichs. Der Laden ist seit fast 190 Jahren eine echte Institution für die Einwohner von Marseille. Heute wird das Geschäft von Laurence Renaux-Guez, der Vertreterin der sechsten Generation ihrer Familie, geführt. Neben Küchenartikeln, Besteck, Kleidung, Haushaltswaren, Heimwerkerartikeln und Gartenartikeln, gibt es hier auch sehr viel seltenere oder sogar völlig ausgefallene Gegenstände, die zum stundenlangen Stöbern einladen. Alle Artikel im Laden sind handgefertigt.

Maison Empereur, 4 Rue des Récolettes, 13001 Marseille

Panisse und Bier auf den Höhen von Marseille

Und ein Tag in Marseille kann nicht ohne ein Apéro mit Panisse und Bier zu Ende gehen. Panisse, diese fritierte Kicherbsenpaste, gehört zum lokalen Stolz und wird gerne als Snacks oder Beilage gegessen. Der beliebteste Spot ist ohne Zweifel der Café de l’Abbaye (3 Rue d’Endoume, 13007 Marseille), wo sich sehr früh schon die Einwohner drängeln, um einen Platz auf der Terrasse zu finden. Hier bestellt man direkt an der Bar. Der Ausblick, die Stimmung und die warme Meeresbrise tragen dazu bei, dass man sich wunderbar fühlt. So kann der Tag langsam ausklingen, bevor es zurück nach Hause geht.

Andere Adressen:

ESSEN

Omer
Mediterrane Küche
13 Place Notre Dame du Mont,
13006 Marseille

Le relais Corse
Leckere Tapas aus Korsika
49 Avenue du Prado,
13006 Marseille

KULTUR

MUCEM (Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée)
Ein Museum, dessen Architektur genauso beeindruckend ist wie seine Ausstellungen
1 Esplanade du J4,
13002 Marseille

Hospice de la Charité
Absolut sehenswertes Monument im Panierviertel
2 Rue de la Charité,
13002 Marseille

APERITIF

Rowing Club
Wahrscheinlich die beste Aussicht in ganz Marseille
34 Boulevard Charles Livon,
13007 Marseille

Le bar sur la mer Noctilio
Eine Bar auf einem Boot!
Fort St Jean, Prom. Louis Brauquier,
13002 Marseille

Photo credits: Maison Empereur Facebook, Caravelle Facebook, Café de l’Abbaye Facebook, Coutellerie du Panier Facebook, Atelier Celadon Facebook, @Marie, @Elisa Azzali, @Giuliaduepuntozero

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